Schüler_innen treffen Bundespräsidenten

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Schüler_innen sprechen mit BP Alexander Van der Bellen über ihre Zukunft hinsichtlich der von den Vereinten Nationen formulierten SDGs…

Bp1-224

Im Rahmen der Veranstaltung „Junge Stimmen für die Sustainable Development Goals (SDG)“, welche am 26. Juni 2018 in der C3-Bibliothek für Internationale Entwicklung (Sensengasse 3, 1090 Wien) stattfand und vom Umweltbundesamt sowie der Jugend-Umwelt-Plattform Jump organisiert wurde, richteten Schüler_innen aus den schulinternen Peergroups zu Gender-Umwelt-Soziales ihre Sichtweise auf die SDGs in Form von Statements an den dort anwesenden Herrn BP. Im Fokus standen dabei Ausgangsbedingungen, Wünsche und Hoffnungen der Jugendlichen in puncto folgender SDGs:

  • SDG 1: Armut
  • SDG 5 (+ SDG-Querschnittsziel): Geschlechtergerechtigkeit
  • SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Die Peergroups (Umwelt- und Gendersprecher_innen sowie Streithelfer_innen) forderten den Herrn BP, und ferner die Regierung, u.a. auf, die Kürzung der Mindestsicherung sowie den Bau des Lobau-Tunnels zu überdenken. Über dies hinaus kritisierten die Gender-Sprecher_innen die Streichung des schulischen Grundsatzerlasses „Erziehung zur Gleichstellung von Männern und Frauen“ und stellten die Wichtigkeit, ein drittes Geschlecht auf offiziellen Dokumenten angeben zu können, in der hiesigen Gesellschaft heraus.

„Die Schüler_innen hinterließen bei der Veranstaltung einen großen Eindruck. Bestens vorbereitet und mit einem Nervenkostüm ausgestattet, das Erwachsenen Ehre gemacht hätte, brachten sie pointiert und genau getimt ihre Punkte vor“, hieß es nach der Veranstaltung aus dem Umweltbundesamt.

Wir gratulieren herzlich den teilnehmenden

  • Streithelfer_innen: Julie Kainz und Emma Novy
  • Gender-Sprecher_innen: Victoria-Lola Kunz, Rosa Novy und Isabella Petje
  • Umwelt-Sprecher_innen: Theresa Seifert, Amina Tadler

für die souveräne Partizipation an dieser Veranstaltung!

Die Pressefotos unterliegen den © von Werner Krug.

Weitere Infos unter:

sdgs_im_ueberblick

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2A – „Die Konferenz der Tiere“

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In Zusammenarbeit der Regisseurin Nika Sommeregger ist der 2A eine großartige Theateraufführung am Freitag, 22. Juni 2018, im Proberaum des Dschungel Wien gelungen. Der 1949 von Erich Kästner veröffentlichte Kinderroman hat an Aktualität nichts verloren, das beweisen die täglichen Nachrichtigen in den diversesten Medien!

Die Dramatisierung schrieben die Schüler*innen der 2A gemeinsam mit der Regisseurin, wobei alle von Anfang an mit vielen Ideen und großer Freude am Projekt beteiligt waren. Außerdem wurden im Deutschunterricht die Themen Notsituationen als Folge von Kriegen, Notwendigkeit und mögliches Scheitern von Konferenzen sowie die Wichtigkeit der Kinderrechte besprochen. In Bildnerischer Erziehung lernten die Schüler*innen interessante Bühnenelemente wie das große Kinderbuch, aus dem die einzelnen Tiere herausfallen, weil sie an der „Konferenz der Tiere“ teilnehmen, sowie Folien für Projektionen herszustellen, die den Fortlauf der Geschichte auf der Bühne veranschaulichen. An dieser Stelle sei Prof. Iberer für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt!

Trotz der ernsten Themen bot aber Kästners Text zahlreiche Anknüpfungspunkte für witzig-humoristische Szenen, die vor allem in der Inszenierung prägnant herausgearbeitet und von den Schüler*innen großartig umgesetzt wurden.

Alles in allem war die Aufführung kurzweilig, spritzig und ein toller Erfolg!

Fotos folgen in Kürze…

Schulschachmannschaft erzielt 4. Platz beim Bundesfinale in Graz

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Unsere Schulschachmannschaft bestehend aus Matthias Stadlinger, Lea Stadlinger, Lukas Stadlinger, Vinzent Fuchs und Jonathan Link erreichte beim Bundesfinale in Graz den guten 4. Platz.

Nach einem klaren Sieg in der ersten Runde folgte eine Niederlage gegen den späteren Sieger aus Horn und eine unglückliche Niederlage gegen die Kärntner. Das Team fing sich aber und blieb bis zur letzten Runde ohne Niederlage und besiegte unter anderem den Turnierfavoriten aus Graz. In der letzten Runde war die Luft raus und die Partie ging verloren, weil unabhängig vom Ergebnis der 4. Platz gesichert war.

Herzliche Gratulation an das Team für die guten Leistungen. Hervorzuheben ist Lukas, der auf Brett 3 ungeschlagen blieb und 8 von 9 möglichen Punkte erreichte.

Vielleicht ist das eine Initialzündung, dass wir auch in den nächsten Jahre erfolgreiche Schulschachmannschaften aufstellen können.

Schach 2

„How to ethically kill a turtle“

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Von Waschbären, die Schwanenbabies adoptieren, über depressive asiatische Marienkäfer bis zu Grauhörnchen, die sich in den Arbeitsmarkt integrieren: Mittels Film- und Fototechniken wurde in einem dreitätigen Workshop im Rahmen der Projekttage Anfang April das ambivalente Thema, wie man mit bioinvasiven Spezies umgehen sollte, auf kreative Weise erarbeitet. Unter dem Workshoptitel „How to ethically kill a turtle“ widmeten sich Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Alexandra Fruhstorfer, einer Industrial Designerin, dem Thema der heimischen Biodiversität und deren Bedrohung durch eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten.

Konkret beschäftigten sie sich mit der Fragestellung, ob es ethisch vertretbar sei, bioinvasive Spezies zu töten und auf sinnvolle Art und Weise „zu verwerten“, um die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu schützen. Als Anregung diente Alexandra Fruhstorfers eigenes Projekt, in dem eine Schmuckschildkröte (Feind der europäischen Sumpfschildkröte), ein Waschbär (Feind von Bodenbrütern) und der japanische Staudenknöterich (Bedrohung für seltene Pflanzen und Tierarten wie den Osterluzeifalter) als Lebensmittel Verwendung fanden und als Menüfolge serviert wurden.

Dank eines Canon-Sponsorings konnte in Kleingruppen mit Leihkameras gearbeitet werden. Entstanden sind an nur drei Vormittagen spannende und einfallsreiche Projekte, darunter Stop-Motion-Filme, Kurzfilme und Fotoprojekte. Darin trugen beispielsweise ein nordamerikanisches Grauhörnchen und ein österreichisches Eichhörnchen aus Plastilin einen Boxkampf um ihre Nahrung aus, ein asiatischer Marienkäfer kam selbst zu der Einsicht, dass Österreich nicht seine Heimat war und er den Tod des heimischen Siebenpunkt-Marienkäfers verursachte, und Grauhörnchen fanden Verwendung als Arbeitskräfte in einer Schokoladenfabrik und in Nagelsalons.

Getötet werden mussten die bioinvasiven Arten also nicht – es wurden zahlreiche andere Szenarien diskutiert. Und auch darüber hinaus zeigten die Schülerinnen und Schüler einen einfühlsamen und reflektierten Umgang mit der Thematik. Die Rolle des Menschen als Verursacher dieser Problematik (durch das Einführen nicht-heimischer Spezies im Rahmen der Globalisierung) wurde viel diskutiert und auch bei der Arbeit an den Projekten nicht außer Acht gelassen. Dabei wurden vor allem auch folgenden Fragen betont: Was sind die Opfer, die wir für unsere ökologischen Fehltritte nun leisten müssen? Und müssen wir uns hier moralisch auf eine Seite stellen und die Konsequenzen ziehen oder finden wir andere Lösungen, eine ökologische Balance zu unterstützen? Von drei spannenden Workshoptagen bleiben somit nicht nur einfallsreiche Projektergebnisse, sondern auch Fragestellungen, die hoffentlich noch lange zum Nachdenken anregen.