Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende

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Am Donnerstag in unserer Projektwoche fand ein Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende des Wiener Vereins TROTZ-DEM statt.

Zuerst gab es eine Vorstellungsrunde mit Sabine und Harald, einem blinden Ehepaar, und wir konnten ihnen jede Menge Fragen stellen. Dann durften wir ausprobieren, wie es sich anfühlt, blind zu sein. Dabei mussten wir mit einer Schlafmaske und einem Blindenstock einmal die Treppen im Schulhaus hinunter und wieder hinauf gehen, das war ganz schön schwierig!
Unsere beiden Gäste hatten auch ein Farberkennungsgerät mit, das die Farbe eines Gegenstands sagen kann. Wieder mit der Schlafmaske spielten wir mit einem Klingelball. Den können blinde Menschen hin und her rollen und wissen durch das Klingeln immer, wo er ist.
Sabine und Harald stellten uns auch ihren Hund vor, der war zwar kein richtiger Blindenhund war, aber durch ihn fühlen sie sich zum Beispiel auf der Straße nicht so allein mit ihrem Stock, wenn sie gerade nicht zu zweit unterwegs sind.
Als wir hungrig waren, bekamen wir von den Zwei sogar eine Jause serviert, die wir mit verbundenen Augen aßen. Das war spannend!
Am Ende des Workshops lernten wir sogar ein bisschen Blindenschrift (Brailleschrift).
Das war ein sehr aufregendes Erlebnis!
Ich bin sehr froh, dass ich sehen kann – obwohl ich seit dem Workshop weiß, wie gut sich Blinde in unserer Welt zurechtfinden.

Als Klassenreporterin war für die 1B Marina unterwegs.

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DAS SPRACHEN – CAFÉ

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Am Dienstag, den 31.01. hatten wir im Rahmen unserer Projektwoche ein Sprachen-Café.

Jedes Kind aus unserer Klasse hat etwas zum Frühstücken mitgebracht: Brot, Nutella, Müsli, Milch, Obst und … !
Wir stellten unsere Tische zu einer langen Schlange zusammen. Als alle Kinder da waren, setzten wir uns hin und begannen zu frühstücken. Herr Prof. Osterkorn hat sogar das Radio eingeschaltet und wir hörten nebenbei Musik.
Einige Zeit später, als wir alle satt waren, rückten wir die Tische zu Zweierblöcken zusammen. Dann haben sich alle Kinder, die eine Zweitsprache haben, auf einen der sechs Tische gesetzt mit jeweils drei oder vier anderen Kindern. Jenes Kind, das eine zweite Sprache spricht, hat den anderen seine / ihre Sprache ca. zehn Minuten gelernt.
Dann wurde getauscht, sodass fast alle Kinder Französisch, Polnisch, Serbisch, Spanisch, Arabisch, Südtirolerisch, Schweizerdeutsch, Italienisch und Zeichensprache kennen lernen konnten.
Mir hat der Tag sehr gut gefallen, weil die Sprachen sehr unterschiedlich waren!

Als Klassenreporterin war für die 1B Franka unterwegs.

Projektwoche der 1C: Bewusstes Einkaufen

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Bericht v. Lilly Reinitzer, Isabel Schiller u. Anna Krach

Wir lernten in dieser Woche in jedem Schulfach etwas zum Thema „bewusstes Einkaufen“. In Mathematik beschäftigten wir uns vor allem mit dem Thema „Fairtrade“. Wir hatten die Aufgabe, in den Supermarkt zu gehen und Fairtrade-Produkte mit „normalen“ Produkten zu vergleichen. Der Preisunterschied ist manchmal wirklich nicht so groß! Wir fragten uns: „Was könnten wir für fairen Handel tun?“. In KoKoKo besprachen wir den geringen Lohn der ArbeiterInnen in weit entfernten Ländern, die unsere T-Shirts herstellen. Jede/r von uns schaute auf die Etikette in seinen/ihren Kleidungsstücken – Hauptsächlich kam unsere Kleidung aus Bangladesch, Cambodia, Vietnam u. China. Dort arbeiten die NäherInnen oft unter schrecklichen Bedingungen, und bekommen nur sehr wenig von dem, was wir für unsere Kleidung zahlen, damit internationale Unternehmen große Gewinne machen. In Geografie erfuhren wir, dass wir weltweit 1,3 Milliarden Tonnen Essen im Jahr wegwerfen und wie wir Lebensmittelmüll vermeiden können. In Biologie unterhielten wir uns über ökologisches Verhalten im Alltag. Wir fragten uns in Kleingruppen: , „Wie kann man nachhaltig Computer spielen?“ oder „Wie kann man nachhaltig in den Urlaub fahren?“ – Unsere Hausübung dazu war, vier Dinge aufzuschreiben, die unsere Familien nachhaltig machen, aber auch etwas, das wir falsch machen. Im Deutschunterricht diskutierten wir über die Ursachen der Meeresverschmutzung – die Meere sind mit Plastik zugemüllt und viele Tiere glauben, dass Plastik etwas zu Essen ist. Sie verhungern mit vollem Magen. In Deutsch sprachen wir auch darüber, dass Handys sehr unfair produziert werden. Kinder müssen mit giftigen Materialien arbeiten und in Stollen kriechen, um zu den wertvollen Rohstoffen zu gelangen. Deswegen sollte man nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen! In Englisch lernten wir, welches Obst und Gemüse wann Saison hat (und natürlich auch, wie es auf Englisch heißt). Wir lernten, dass jede/r Einzelne einen Beitrag für die Umwelt leisten kann. Es hilft schon, beim Einkaufen einen Stoffsack zu verwenden, statt jedes Mal ein neues Plastiksackerl zu kaufen, im Winter auf Erdbeeren zu verzichten (aufgrund des notwendigen, langen Transportweges) und öfter zu Fuß zu gehen, statt immer das Auto zu verwenden. Wir sollten auch immer im Kopf behalten, dass es vielen Menschen in armen Ländern nicht so gut geht wie uns.

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PS: Auf dem Bild haben wir versucht, mit unseren Körpern FAIR zu schreiben! 😉

2D: Demokratiewerkstatt mit ParlamentarierInnen (Radiobeitrag)

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Die 2D beschäftigte sich in einem abwechslungsreichen Workshop mit dem spannenden Thema Demokratie. Sie recherchierten, führten ein Interview mit dem Bundesratsabgeordneten Stefan Schennach und gestalteten anschließend einen eigenen Radiobeitrag. Ein arbeitsintensives und lustiges Teamwork! Hier zum Nachhören:

https://www.demokratiewebstatt.at/demokratiewerkstatt/beitraege-aus-der-werkstatt/parlament-obj/112693/?tx_parlamentcalendar_pi1%5Bday%5D=2016-12-22

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Abschlussevent „Young Caritas“ – Kilo gegen Armut

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Am Freitag, den 16.12., besuchte Frau Professorin Pesl mit den Religionsschüler_innen der 3.Klasse den Abschlussevent der Aktion der Young Caritas „Kilo gegen Armut“. Dort überreichten die Schüler_innen ein symbolisches Päckchen für die gesammelten Lebensmittel und Hygieneartikel.
Insgesamt hat die Rahlgasse ca. 400kg Lebensmittel, 200 Stück Shampoo und Duschbad, und 20 Kartons mit Windeln, Taschentüchern, Seifen, Zahnbürsten, Zahnpasta und anderen Hygieneartikel gesammelt.

Aktion Kilo 2016_GRG Rahlgasse.jpg

2D: Partnerklasse „Lumpenloretta“

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Die 2D durfte mehrere Wochen lang als Partnerklasse die Arbeit an der Burgtheater-Produktion „Lumpenloretta“ (Christine Nöstlinger) begleiten. Wir arbeiteten in mehreren Workshops an der Schule und auf der Probebühne mit der Theaterpädagogin Katrin Artl zu unterschiedlichen Themen des Stückes, wurden durch die imposanten Bühnenwerkstätten „Art for Art“ im Arsenal geführt und besuchten die Generalprobe der Dramatisierung des gleichnamigen Jugendromans von Christine Nöstlinger im Kasino am Schwarzenbergplatz. Höhepunkt und Abschluss war der gemeinsame Besuch der Theateraufführung. Daran anschließend nahmen sich vier Schauspieler_innen (darunter die Darstellerin der Lumpenloretta, Sarah Viktoria Frick) des Stückes Zeit für unsere Fragen und gaben uns Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

 

Physik- und Umweltwochenende

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Physik und Umwelt

Blockveranstaltung: Samstag 5.11.16 bis 6.11.16

Lehrer_innen: Wieninger, Steininger

Schüler_innenberichte

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Jedes Semester fahren wir zu einem bestimmten Schwerpunkt der Physik und Umwelt ein Wochenende weg. Dieses mal hatten wir das Thema „Kreisläufe“. Wir sind am Samstag dem 5.11.16 vom Bahnhof Meidling losgefahren. Der Ökopark in Hartberg (Steiermark) war unser 1. Ziel. Auf dem Weg dort hin, haben wir einiges über die Jeansproduktion und dem Aralsee gelernt. Dieses Thema haben wir am nächsten Tag noch vertieft. Im Ökopark haben wir uns 2 Ausstellungen angesehen und wir sind den Klimaturm hinauf gegangen. Die erste Ausstellung hat uns am besten gefallen, da wir dort die aufgebauten Experimente ausprobieren durften.

Nach dem Besuch sind wir den Weg, welche wir vorher mit dem Bus gefahren sind, zum Bahnhof zurück gegangen. Da wir schneller waren als erwartet, hatten wir eine Stunde Wartezeit. Während wir auf den Zug, der uns nach Fürstenfeld zu unserem Quartier bringen sollte warteten, haben wir an unseren Handouts weiter gearbeitet. Im Hotel angekommen haben wir erfahren, dass wir trotz anfänglicher Schwierigkeiten, ein Zimmer zu zweit bekommen würden. Nach dem Abendessen hatten wir eine kurze Besprechung über den nächsten Tag und durften bis 22 Uhr aufbleiben.

Nach dem Frühstück sind wir zur Kläranlage Fürstenfeld gegangen und haben uns angeschaut, wie so etwas funktioniert. Danach hatten wir ein schnelles Mittagessen und sind dann Fürstenfeld erkunden gegangen. Als es 14:30 wurde, haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht.

Es war ein schönes Wochenende und wir freuen uns schon auf das nächste mal.

Anna & Désirée 3A

 

Am 5.11.16 haben wir uns zum ersten Mal am Bahnhof Meidling gesehen. Wir haben uns alle für die Fahrt einen Snack gekauft und uns von unseren Eltern verabschiedet. Mit dem Zug sind wir dann nach Hartberg in den Ökopark gefahren. Dort waren wir in einem Experimentarium. Später waren wir noch in einer Bionik- Ausstellung und im Klimaturm.

Auf der Fahrt haben wir uns über den langen Weg der Jeans (vom Anbau der Baumwolle bis zur fertigen Jeans) unterhalten. In Fürstenfeld angekommen haben wir uns auf den Weg zu unserer Jugendherberge gemacht. In der Jugendherberge angekommen sind wir erst einmal in unsere Zimmer gegangen. Nach dem Abendessen haben wir uns über die Kläranlage, die wir am nächsten Tag besichtigen wollten, unterhalten.

Am nächsten Tag sind wir gleich in der Früh aufgebrochen, um die Kläranlage zu besuchen. In der Kläranlage roch es nicht gerade gut. Danach sind wir in die Jugendherberge gegangen, um dort Mittag zu essen. Später haben wir uns auf den Weg Richtung Bahnhof begeben (Rückreise nach Wien).

Yemi (2A) & Marit(3B)

 

Wir fuhren um 8:15 am Samstag über Wr. Neustadt nach Hartberg. Dort besuchte wir den Ökopark. In dem Gebäude gibt es auch die größte Kino-Leinwand Österreichs im Maxoom-Kino. Wir gingen in einen großen Raum, in dem viele Geräte standen. Wir durften alles ausprobieren. Es gab verschiedenste Stationen. Bei einem Experiment konnte man riesengroße Seifenblasen in runden Formen und auch in eckigen selber machen. Außerdem konnte man auf einem Fahrrad Strom erzeugen, sich das Klick-Klack genauer anschauen und ein Flugzeug virtuell steuern.

Nach dem Experimentarium erkundeten wir die Bionik-Ausstellung. Etwas müde, aber forschungsfroh sahen wir uns noch verschiedenste Pflanzen an. Danach gingen wir die vielen Treppen des Klimaturms bis zum „Aussichtslift“ hoch. Wir spazierten zu Fuß 45 Minuten zum Hartberger Bahnhof. Dort stiegen wir nach 1 Stunde Warten und etwas Lernen in den Zug nach Fürstenfeld zur Jufa-Jugenherberge. Nach dem Abendessen hatten wir noch eine kurze Besprechung über den nächsten Tag. Wir hatten noch 1 Stunde Freizeit und fielen um etwa 22 Uhr in unsere Betten.

Am nächsten Tag gingen wir nach dem Frühstück zur Wasserkläranlage Fürstenfeld und bekamen eine „Sonderführung“ (Sonntag). Auch wenn es ziemlich schlimm gestunken hat, war es sehr spannend. Um etwa 11:40 waren wir dann wieder in der herberte und aßen (mittelmäßige) Spaghetti mit Tomatensoße. Zuerst gab es eine Pause und dann erkundeten wir noch Fürstenfeld. Zurück in der Herberge packten wir und eilten zum Bahnhof. Tja, und jetzt sitze ich hier im Zug und bin ganz furchtbar traurig, dass das Physik&Umweltwochenende vorbei ist.

Benedikt 3D

 

 

Wir fuhren dieses Wochenende, das wir in der Nordoststeiermark verbringen würden, von dem Wiener Bahnhof Meidling ab. Nachdem wir in Wiener Neustadt einmal umstiegen, kamen wir in Hartberg an, wo wir zu Fuß zu dem Ökopark Hartberg gingen. Das ist eine Gewerbegebiet, in dem unter anderem Umwelttechnologie hergestellt, aber auch Filme auf der größten Leinwand Österreichs gezeigt und Besucher über den Klimawandel (etwas sehr pessimistisch), Bionik und in einer Mitmachausstellung Energieformen und Physik, aufgeklärt werden. Nach einer gefährlichen Wanderung direkt neben den Gleisen und einer Zugfahrt kamen wir in Fürstenfeld an und suchten sofort das örtliche Jugendherbergen- und Familienhotel (JUFA) auf, wo wir nach dem Abendessen den Ökoparkbesuch und die Reisegeschichte einer Jeans sowie die Auswirkungen der Wasserentnahme aus seinen Zuflüssen auf den Aralsee am Beispiel eines usbekischen ehemaligen Fischers, dessen Dorf jetzt hundert Kilometer im Hinterland liegt, besprochen haben.

In der Früh, nach dem wir etwas gegessen hatten, besichtigten wir die Verbandskläranlage der Gemeinde Fürstenfeld und ihrer Nachbargemeinden. Eine Zeichnung derselbigen findet sich (Z1), auf der Rückseite. Eigentlich wollten wir nach dem Mittagessen an einer Führung in einem Kleinwasserkraftwerk teilnehmen, als der Führungsmachende jedoch eine lange Zeit nicht auftauchte, spielten wird das Spiel „Wer als Erster die über einem Hang gelegene Festungsmauer berühren und zum Ausgangspunkt zurückkehren konnte“ (was ich als erster schaffte). Weil der Führer noch immer nicht auftauchte, fuhren wir früher als geplant via Wiener Neustadt zurück (nach Wien).

Daniel 4A

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