Der Untergang des österreichischen Imperiums. Ein Theaterabend am 12.12.2018

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Ein Eintauchen in das kulturelle Leben Wiens, das wurde 46 Schüler*innen aus den Klassen 7A, 7BC und 8A am 12. Dezember 2018 bei einem gemeinsamen Theater-Abend, organisiert von Herrn Prof. Reiter, geboten. Zusammen haben wir das TAG, das Theater an der Gumpendorfer Straße, besucht und das Stück „Der Untergang des österreichischen Imperiums“ von Ed Hauswirth auf uns wirken lassen. Die Dramaturgin dieser Wiener Mittelbühne nahm sich vor der Vorstellung Zeit und erklärte die Rahmenbedingungen, die der Inspiration für das Stück und seiner Inszenierung dienten. Diese Einführung war für das Verständnis der Vorstellung sehr hilfreich.

Auf eine groteske und zynische Art vermittelt die Aufführung mögliche Auswirkungen der aktuellen Verschiebung der Politik nach Rechts auf die österreichische Medienlandschaft, die Meinungsmacher*innen und daraus folgend auf die hiesige Gesellschaft sowie den*die Einzelne*n. Somit unterhält diese Inszenierung von Ed Hauswirts Politsatire das Publikum nicht nur sehr kurzweilig, sie hinterlässt zudem die Zuschauer*innen aufgewühlt und fordert sie eindringlich zum Hinterfragen unserer Mainstream-Medien auf.

Wir sind jedenfalls schon gespannt auf den nächsten Theaterbesuch.

Nura Nefzi, 8 A

Bildschirmfoto 2019-01-21 um 20.29.32.png

Quelle: http://www.dastag.at, letzter Zugriff: 21.1.2019

 

2. Internationaler Bolyai Mathematikwettbewerb

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Der Wettbewerb fand heuer zum zweiten Mal in Österreich statt (15. Jänner). Die Aufgaben sind mehr Denksport- bzw. Logikaufgaben als die Beispiele, die man aus dem Mathematikunterricht so kennt. Das Besondere an diesem Mathematikwettbewerb ist, dass die SchülerInnen in Teams von 2 bis maximal 4 Personen zusammen arbeiten dürfen. Dabei müssen in 60 Minuten 14 Aufgaben bewältigt werden. Die ersten 13 Aufgaben sind Multiple-Choice-Aufgaben. Es können auch mehrere Antworten richtig sein, von null bis fünf ist alles möglich. Aufgabe 14 ist individuell zu lösen. Über die Aufgaben darf im Team auch debattiert werden, Hilfsmittel wie Handy oder Taschenrechner sind aber verboten. Die TeilnehmerInnen müssen die Logik- bzw. Knobelaufgaben also nur durch Nachdenken und Notizen machen lösen.

Insgesamt nahmen aus der Rahlgasse 11 Teams mit 43 TeilnehmerInnen aus den 1., 2., 3., 5. und 6. Klassen teil.

Stimmen von TeilnehmerInnen:

Können wir solche Aufgaben auch im Unterricht machen?“

Es wäre cool, wenn wir uns bei den Schularbeiten auch beraten dürften.“

Die Aufgaben waren schon schwer, aber interessant.“

Die jüngeren SchülerInnen sind da ja voll im Vorteil, wir können ja gar nicht mehr Kopfrechnen.“

Im Team zu arbeiten macht viel Spaß. Jeder hat andere Ideen und gemeinsam kommt man weiter.“

Nähere Infos, Beispielaufgaben, Lösungen sowie Ergebnisse unter: www.bolyaiteam.at

Rahlgasse erhält Erasmus Award 2018!

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Auch heuer wieder war die Rahlgasse unter den 3 letztnominierten Schulprojekten, die von einer internationalen Jury ausgewählt und ausgezeichnet wurden.

Prämiert wurden Aktivitäten im Kontext unser mehrjährigen Internationalisierungsstrategie. Bei der Preisverleihung waren auch einige Schüler_innen dabei, die im Vorjahr im Rahmen des Moduls „Go International“ in Norwegen waren. Wir gratulieren allen Beteiligten zu ihrem Engagement und freuen uns auf weitere Aktivitäten in Europa, die nicht nur Schüler_innen wichtige Erfahrungen bietet, sondern aber für die beteiligten Lehrer_innen die Möglichkeit darstellt, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.

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5a bei Marathonlesung

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Die 5A hat mit Prof. Osterkorn am 9. November 2018 bei der 30-stündigen Nonstop-Lesung der VHS Hietzing teilgenommen und hatte dabei die Ehre, Passagen aus Selma Lagerlöfs Klassiker Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen (1906/07) vorzulesen! Angesichts der Skandale um die Verleihung des Literaturnobelpreises lag der Schwerpunkt der Marathonlesung auf den Werken der 14 Schriftstellerinnen, die zwischen 1901 und 2018 den Literaturnobelpreis verliehen bekommen haben.

Nach der Veranstaltung heißt es von den Organisatoren Gerald Buchas und Robert Streibel (VHS Hietzing):

„Die heurige Marathonlesung, bei der ausschließlich Texte der Nobelpreisträgerinnen vorgelesen wurden, ist vorbei. Vergegenwärtigen wir uns noch einmal die Ausgangssituation: Es gab heuer keine Literaturnobelpreisverleihung, nach Anschuldigungen von 18 Frauen wegen sexuellen Missbrauchs und Gewalt mussten 2 Frauen gehen, für den (männlichen) Täter gab es (zunächst) keine Konsequenzen. „Man erniedrigt Frauen, aber es ist die Frau, die geopfert wird“ twitterte Maria Schottenius von der Zeitung „Dagens Nyheter“.

Nur 12 Prozent aller Literaturnobelpreise ging bisher an Frauen. Nach der intensiven Auseinandersetzung mit den Texten der „14 Frauen“ ist klar, dass dieses Missverhältnis zu Unrecht besteht. Für uns als Veranstalter war die Schwerpunktauseinandersetzung mit weiblicher Literatur ein großer persönlicher Gewinn. Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden herzlichst bedanken und freuen uns schon auf eine gemeinsame Marathonlesung 2019.“

Auch wir bedanken uns herzlich, dass wir als Klasse mitmachen durften!

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Klausur des Gusteams: Donnerstag 11.10. – 14.10.

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Mit dem Titel Neue Wege der Vermittlung fand heuer unsere Klausur in München mit 11 Lehrpersonen und der Frau Direktorin statt. In Kooperation mit dem Max Planck Institut Garching bei München und der Gruppe fastfood-theater wurde diese Klausur über Erasmus+ finanziert.

Das Schulschwerpunktteam übernahm die Koordinierung und Absprache mit den Partnerinstitutionen.

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GedenkfeierAnna Lelewer/Anita Bild

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Die Rahlgasse gedenkt ihrer ehemaligen Schülerin Anna Lelewer/Anita Bild im Rahmen der Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

Im Frühjahr 2018 ergab sich im Zuge einer Ausstellung über Scheinehen während des Nationalsozialismus der Kontakt mit Frau Irene Messinger, der Mitautorin des Buches „A cherry dress. Kommentierte Memoiren der exilierten Bühnen- und Lebenskünstlerin Anita Bild“,  geb. Anna Lelewer, einer ehemaligen Schülerin der Rahlgasse.

In der Folge kam Anita Bilds Sohn Peter als Gast in unsere Schule und erzählte im Rahmen eines Zeitzeugengespräches in der 8bc über das Leben seiner Mutter. Seine Gattin Jan las einige Gedichte Anita Bilds vor und wir präsentierten unseren Gästen unsere heutige Schule.

In Zusammenarbeit mit Sonja Danner, Lehrende an der KPHWien/Krems, und Irene Messinger bereiteten wir gemeinsam mit der Uni für Musik und darstellende Kunst und exil.arte eine Gedenkfeier für Anita Bild vor.

Es entstand eine wunderbare Gedenkstunde, in der wir alle gemeinsam, Anita Bilds Sohn Peter, seine Tochter Miranda, Studierende der Uni für Musik und die Schülerinnen und Schüler der Rahlgasse die verschiedensten Darbietungen an Musik und Tanz und sehr berührende Texte der SchülerInnen präsentiert wurden.

Einige Mädchen der 4d lasen eigene Texte, die sich mit der Person Anita Bilds beschäftigten. Lea Strusievici trug ein Gedicht  von Anita Bild vor und eine Gruppe von SchülerInnen der 5a präsentierten einen kleinen Film, eine homage an das ehemalige Rahlgassenmädchen Anna Lelewer, die 1933 an der Rahlgasse maturiert hatte.

Wir sehen unser Projekt als Teil der Veranstaltungen zum 80 jährigen Gedenken an die Novemberpogrome 1938 und an die ehemaligen jüdischen Mädchen der Rahlgasse und ihre Familien, die in der Zeit der Shoah verfolgt und ermordet wurden.

Maria Finz-Lucchi

 

Streithelfer*innentreffen

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Wie jedes Schuljahr fand auch diesmal wieder Anfang November ein Treffen unserer bereits ausgebildeten Streithelfer*innen statt. Ihre Aufgabe besteht darin, Mitschüler*innen bei Konflikten zu helfen, diese gemeinsam zu lösen.

Um das Wissen von der Ausbildung wieder aufzufrischen und um genügend Zeit für Organisatiorisches zur Verfügung zu haben, verbringen wir (das Lehrer*innen-Team und die Streithelfer*innen) in größeren Abständen einen Vormittag oder ein paar Stunden am Nachmittag miteinander.

Gezieltes Ausprobieren des Streitschlichtens anhand eines Falles mit vier Beteiligten, das stand im Zentrum des 1. Streithelfer*innentreffens. Damit die Mediation den Streithelfer*innen so gut gelingen konnte, musste im Vorfeld noch intensiv nachgedacht und diskutiert werden, welche Bedürfnisse hinter den Emotionen, die während eines Streitfalles auftreten, stecken können. Auch das Umformulieren verallgemeinender und vernichtender Aussagen in realistische bzw. nicht wertende Sätze wurde als Voraussetzung konstruktiver Kommunikation geübt.

Dieses Treffen diente aber auch der Klärung organisatorischer Fragen bezüglich der Einzelbetreuung, die jetzt angeboten werden soll, der Bekanntmachung in den verschiedenen Klassen, aber auch der Öffnung des Streithelferkammerls im 3. Stock, jeden Mittwoch während der 11-Uhr-Pause, damit Schüler*innen in Streitfällen die Kontaktaufnahme auf diesem Weg erleichtert und ermöglicht werden soll.

Wie immer herrschte eine herzliche, entspannte Atmosphäre während des Vormittags und es wurde äußerst effizient gearbeitet. Nun gilt es, weiterhin verschiedene Ideen schrittweise umzusetzen! Begonnen wurde bereits mit der „offenen Tür“ in der großen Pause diesen Mittwoch, und tatsächlich trafen die Streithelfer*innen sofort auf reges Interesse der Mitschüler*innen, was sich auf den Fotos feststellen lässt.

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