„Lebensquelle Wasser“

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– ein Projekt in der 2C anlässlich der SDG-Schwerpunkte vom 30.1. – 1.2.3019

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Mit dem Thema Wasser beschäftigten sich die Schüler*innen der 2C auf naturwissenschaftlicher, auf kreativer und auf praktischer Ebene.

Am ersten Projekttag standen vor allem Grundsatzfragen wie Wasservorkommen, Wasserverteilung, Wasserbedarf eines Menschen, Wasserkreislauf, Aggregatzustände, virtuelles Wasser, Wassersparen sowie Möglichkeiten eines gerechteren Zugangs zu Wasser für alle Menschen im Vordergrund.
Ausgehend von kurzen Filmsequenzen wurden verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Wasser diskutiert.
Mehrere physikalische Versuche dienten der Veranschaulichung, z. B. der Entstehung von Wasserdampf, der enormen Energie heißen Wasserdampfes und der Überprüfung des PH-Wertes von unterschiedlich „verunreinigten“ Wasserproben.

Sich dem Thema Wasser auf kreative Weise zu nähern, stand am zweiten Projekttag auf dem Programm. Zu verschiedenen musikalischen Hörproben (Wassergeräuschen, klassischen Musikausschnitten) entstanden je nach Präferenz der Schüler*innen Zeichnungen, Gedichte oder frei assoziierte Geschichten, welche die Schüler*innen dem Plenum anschließend präsentierten.

Danach wurden Plakate zu den unterschiedlichen Themenbereichen gestaltet, um die verschiedenen Ergebnisse und Erkenntnisse festzuhalten und zu visualisieren. Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Zusammenstellen eines „nachhaltigen Frühstücks“.

Entlang des Wienflusses gab es abschließend für alle die Möglichkeit sich zu bewegen. Im Stadtpark trug Frau Prof. Steininger die Sage vom „Donauweibchen“ bei deren Statue vor.

Mit einem köstlichen Frühstück, das vor allem unter dem Blickwinkel eines reduzierten Verbrauchs an virtuellem Wasser zusammengestellt worden war, begann der dritte Projekttag. Jede/r hatte eine Kleinigkeit mitgebracht, sodass wir unterschiedlichste Aufstriche, Salate und Marmeladen verkosten konnten.
Während der Präsentationszeit fanden die Schüler*innen Gelegenheit, Besucher*innen aus anderen Klassen und Lehrer*innen ihre Plakate vorzustellen, Zeichnungen herzuzeigen und Gedichte bzw. Geschichten vorzulesen.

Das hohe Engagement der Schüler*innen während der gesamten drei Projekttage lässt darauf schließen, dass es allen gut gefallen hat und dass alle neue Erkenntnisse gewonnen haben.

Betreuende Lehrerinnen: Gerlinde Steininger (PH) und Margareta Lörnitzo (D)

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Film: Capernaum – Die Stadt der Hoffnung

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35 Schüler*innen der 7 A, 7 BC und der 8 A besuchten am Abend des 24. Jänner 2019 mit Herrn Prof. Reiter das De-France-Kino, um sich den Film „Capernaum“ anzusehen.

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Das schrieben einige Jugendliche über den Film:

Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen,

wir haben alle im Lotto gewonnen! Wir haben ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit am Tisch und eine Familie, die sich um uns kümmert. Der Hauptgewinn ist: Wir wurden in Europa geboren, in unserer hohen Burg, wo wir fast unerreichbar scheinen. Währenddessen wüten anderswo Armut und Elend.

Armut und Elend? Was heißt das eigentlich?

Die meisten von uns werfen zwar mit diesen Worten um sich, haben jedoch nicht den leisesten Schimmer, wie sie sich anfühlen. Diese Ahnungslosigkeit gehört zu unserem Gewinn dazu.

Ich habe vor einer Woche den Film „Capernaum“ gesehen. Er handelt von einem Jungen im Libanon, der unter unmenschlichen Bedingungen lebt. Nach all dem Elend, das ihm widerfährt, beschließt er seine Eltern anzuklagen, da sie ihn auf die Welt gebracht haben. Was muss jemand erlebt haben, um so etwas zu machen? Ich glaube nicht, dass wir, denen es im Vergleich so gut geht, das nachvollziehen können.

Der Film ist aber eine gute Möglichkeit, vielleicht eine kleine Idee von dem Leben der Menschen in solcher Armut zu bekommen. Es ist unsere Verantwortung, nein: unsere Pflicht, hier nicht weg zu sehen.

Schaut um euch! All der Luxus. All der Glamour. Vieles davon hätten wir ohne die Ausbeutung anderer Menschen nicht. Menschen, die keinen Fehler gemacht haben. Menschen, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurden.

Deshalb meine dringende Empfehlung: Seht euch diesen Film an!

Matthias Rudas, 7 BC

Nach dem Ende des Films war ich so berührt, wütend und schockiert wie schon lange nicht mehr. Ich empfehle jedem diesen Film anzusehen, da man dann bemerkt, wie viel Glück man hatte, dass man z.B. in Österreich geboren wurde.

Kevin, 7 BC

Ich muss gestehen, dass ich noch nie zuvor von einem Film derart berührt worden war als von Capernaum. Irgendwie hatte ich das große Verlangen, dem Jungen Zain zu helfen.

Jan, 7 BC

Es ist uns wahrscheinlich bewusst, dass die meisten Filme uns nur flüchtige Blicke in die Realität vermitteln. Deshalb zweifeln auch viele Filmkritiker daran, ob man die Wahrheit einem Film entnehmen kann. Beim Film „Capernaum“ verhält es sich jedoch meiner Meinung nach anders: Der Regisseurin gelingt es, diesen Spielfilm als aufrüttelndes, authentisches Werk zu gestalten.

Jubran, 8 A

Capernaum ist ein Film, der aufrüttelt und schockiert, der die Grausamkeit von Armut ausleuchtet und ohne Belehrungen auskommt.

Nura, 8 A

Das Schauspiel des sehr jungen Hauptdarstellers ist derart überzeugend, dass es einen hilflos mitfühlen lässt.

Oskar, 8 A

Der Film führt einem als Mensch der westlichen Wohlstands-Welt, der seine Privilegien als Selbstverständlichkeit ansieht, die aktuelle Lage so vieler anderer Menschen vor Augen, die mit ihrem Geburtsort weniger Glück hatten.

Klara, 8 A

Diese Berg- und Talfahrt von Emotionen beim Publikum wird auf formaler Ebene durch eine atemberaubende Inszenierung, eine lebhafte Kameraführung sowie einen brillanten Rhythmus und Schnitt erreicht.

Laura, 8 A

Projektwoche: SpracheN und Audrucksformen in der 1B

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Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende

Am Montag, dem ersten Tag unserer Projektwoche, fand ein Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende des Wiener Vereins TROTZ-DEM statt.

Es kam ein blinder Mensch namens Harald in unsere Klasse und erklärte uns, wie er trotz seiner Einschränkung fernsehen, Fußball oder Basketball spielen, … kann. Es war spannend zu erfahren, wie es ist, blind zu sein!

Das Coolste an dem Workshop war, dass wir eine Schlafmaske bekamen und versuchen mussten, zu essen, ohne etwas zu sehen. Außerdem brachte er unserer Klasse die Braille-Schrift bei. Harald erklärte uns auch, dass es verschiedene Arten der Blindheit gibt.

Österreichische Gebärdensprache und Computersprache

Am Dienstag hatten wir einen Workshop über die österreichische Gebärdensprache. Zuerst lernten wir, wie es ist, taub zu sein und wie das Ohr funktioniert. Das war sehr interessant! Danach gingen wir das Alphabet durch und versuchten unseren Namen zu gebärden.

Wir haben auch viel Neues gelernt, zum Beispiel dass Gebärdensprache in jedem Land anders ist oder dass gehörlose Menschen trotzdem Auto fahren können. Durch ein spezielles Leuchten sehen sie auch, wenn das Handy oder etwa der Wecker klingelt.

Am Nachmittag haben wir uns mit Computersprache, der binären Schrift, auseinander gesetzt. Zuerst mussten wir ein Rätsel lösen und dann auf code.org Minecraft programmieren. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Sprachencafé

Am Mittwoch hatten wir im Rahmen unserer Projektwoche ein Sprachen-Café. Jedes Kind aus unserer Klasse hat etwas zum Frühstücken mitgebracht: Brot, Nutella, Müsli, Milch, Obst und … !

Wir stellten unsere Tische zu einer langen Schlange zusammen. Als alle Kinder da waren, setzten wir uns hin und begannen gemeinsam zu frühstücken. Es schmeckte so gut!

Anschließend fertigten wir unsere eigenen Sprachenportraits an und bemerkten, dass wir alle mehrsprachig sind! Das ist toll!

Einige Zeit später rückten wir die Tische zu Zweierblöcken zusammen. Dann haben sich alle Kinder, die eine andere Erstprache als Deutsch sprechen, auf einen der sechs Tische gesetzt mit jeweils vier oder fünf anderen Kindern. Jenes Kind, das eine zweite Sprache spricht, hat den anderen seine / ihre Sprache ca. fünfzehn Minuten gelernt.

Dann wurde getauscht, sodass fast alle Kinder Russisch, Arabisch, Armenisch, Tschechisch, Serbisch, Spanisch, Rumänisch, Steirisch, Norddeutsch und Japanisch kennen lernen konnten.

Am Nachmittag spielten wir auf Französisch und lernten dabei einige Wörter. Wir merkten auch, dass wir viel mehr auf Französisch verstehen, als wir anfangs dachten. Außerdem erfuhren wir, dass das französische Croissant seinen Ursprung in Wien hat. J

Sprachenvielfalt

Am Donnerstag lernten wir viel über Sprachen. In der ersten Stunde erfuhren wir, welche die häufigste Erstsprache und welche die häufigste Sprache überhaupt ist. Wir haben gelernt, dass Chinesisch für die meisten Menschen die Erstsprache ist. Stellt euch einmal vor, fast die ganze Bevölkerung kann aber auch Englisch sprechen. Leider sind aber auch viele Sprachen vom Aussterben bedroht.

Anschließend widmeten wir uns der Körpersprache von Tieren. Dabei haben wir erfahren, wie sich Tiere untereinander verständigen. Löwen können zum Beispiel kilometerweit brüllen, um anderen mitzuteilen, dass sich niemand nähern soll.

Durch die unterschiedlichen Projektwoche ist uns klar, dass Sprachenvielfalt etwas Wunderbares ist! Wir sind froh, so eine tolle Projektwoche erlebt zu haben!

Die Schüler_innen der 1B

Der Untergang des österreichischen Imperiums. Ein Theaterabend am 12.12.2018

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Ein Eintauchen in das kulturelle Leben Wiens, das wurde 46 Schüler*innen aus den Klassen 7A, 7BC und 8A am 12. Dezember 2018 bei einem gemeinsamen Theater-Abend, organisiert von Herrn Prof. Reiter, geboten. Zusammen haben wir das TAG, das Theater an der Gumpendorfer Straße, besucht und das Stück „Der Untergang des österreichischen Imperiums“ von Ed Hauswirth auf uns wirken lassen. Die Dramaturgin dieser Wiener Mittelbühne nahm sich vor der Vorstellung Zeit und erklärte die Rahmenbedingungen, die der Inspiration für das Stück und seiner Inszenierung dienten. Diese Einführung war für das Verständnis der Vorstellung sehr hilfreich.

Auf eine groteske und zynische Art vermittelt die Aufführung mögliche Auswirkungen der aktuellen Verschiebung der Politik nach Rechts auf die österreichische Medienlandschaft, die Meinungsmacher*innen und daraus folgend auf die hiesige Gesellschaft sowie den*die Einzelne*n. Somit unterhält diese Inszenierung von Ed Hauswirts Politsatire das Publikum nicht nur sehr kurzweilig, sie hinterlässt zudem die Zuschauer*innen aufgewühlt und fordert sie eindringlich zum Hinterfragen unserer Mainstream-Medien auf.

Wir sind jedenfalls schon gespannt auf den nächsten Theaterbesuch.

Nura Nefzi, 8 A

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Quelle: http://www.dastag.at, letzter Zugriff: 21.1.2019

 

2. Internationaler Bolyai Mathematikwettbewerb

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Der Wettbewerb fand heuer zum zweiten Mal in Österreich statt (15. Jänner). Die Aufgaben sind mehr Denksport- bzw. Logikaufgaben als die Beispiele, die man aus dem Mathematikunterricht so kennt. Das Besondere an diesem Mathematikwettbewerb ist, dass die SchülerInnen in Teams von 2 bis maximal 4 Personen zusammen arbeiten dürfen. Dabei müssen in 60 Minuten 14 Aufgaben bewältigt werden. Die ersten 13 Aufgaben sind Multiple-Choice-Aufgaben. Es können auch mehrere Antworten richtig sein, von null bis fünf ist alles möglich. Aufgabe 14 ist individuell zu lösen. Über die Aufgaben darf im Team auch debattiert werden, Hilfsmittel wie Handy oder Taschenrechner sind aber verboten. Die TeilnehmerInnen müssen die Logik- bzw. Knobelaufgaben also nur durch Nachdenken und Notizen machen lösen.

Insgesamt nahmen aus der Rahlgasse 11 Teams mit 43 TeilnehmerInnen aus den 1., 2., 3., 5. und 6. Klassen teil.

Stimmen von TeilnehmerInnen:

Können wir solche Aufgaben auch im Unterricht machen?“

Es wäre cool, wenn wir uns bei den Schularbeiten auch beraten dürften.“

Die Aufgaben waren schon schwer, aber interessant.“

Die jüngeren SchülerInnen sind da ja voll im Vorteil, wir können ja gar nicht mehr Kopfrechnen.“

Im Team zu arbeiten macht viel Spaß. Jeder hat andere Ideen und gemeinsam kommt man weiter.“

Nähere Infos, Beispielaufgaben, Lösungen sowie Ergebnisse unter: www.bolyaiteam.at