Deine Stadt. Deine Ideen – Werkstadt junges Wien

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Demokratie ist keine einfache Sache, doch wer etwas verändern will, muss günstige Gelegenheiten beim Schopfe ergreifen und aktiv werden. 
Wir – die 1C – haben gemeinsam mit unserer Biologielehrerin und Unterstützung durch Thomas Filek und Constanze Wolfgring dieses tolle Stadtentwicklungsprojekt genutzt, um auf diesem Wege unser lebens- und liebenswertes Wien einerseits mit Medaillen zu versehen, andererseits aber auch den Ist-Stand einiger Problemzonen dieser Stadt aufzuzeigen und Lösungsideen anzubieten.
Selbstverständlich haben wir dabei unsere wichtigste Problemzone – die Rahlgasse vor unserer Schule – ganz genau in Augenschein genommen und unsere Vorstellungen von einer rauch- und autobefreiten Rahlgasse vorgebracht. Zum Schluss kam sogar der Bezirksvorsteher, Herr Rumelhart, mit seiner Crew zu uns und hat uns um unsere Meinung gefragt!
Wenn wir einen Wunsch frei haben: Kann die Rahlgasse bitte noch Fußgängerzone werden, solange wir noch Schüler*innen sind?
 
 
 

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    Text und Bilder von U. Randl-Gadora  

Lesung Elisabeth Steinkellner

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Am 24. April beehrte uns ein besonderer Gast in der Bibliothek: Elisabeth Steinkellner las für die 4D und die 4B aus ihrem neuesten Roman „Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen“

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Die Autorin erzählte zunächst über sich und darüber, wie sie zu ihrem Beruf kam; stellte dann kurz ihren Roman  anhand der wichtigsten Informationen vor und las anschließend einige Kapitel aus diesem, wobei sie die Lesung auch immer wieder unterbrach, um selbst Fragen an die Schüler*innen zu richten.

Am Ende der Lesung gab es dann noch die Möglichkeit für die Schüler*innen,  Fragen zu stellen oder Feedback zu geben.

Um es kurz zu machen: Wir – Schüler*innen, Lehrer*innen / Bibliothekar*innen durften einer sehr berührenden, spannenden und interessanten Lesung über zwei jugendliche Protagonisten beiwohnen, in der auch die leisen Töne nicht fehlten.

Wir bedanken uns sehr bei der Autorin!

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Schülerinnenstimmen:

Mir persönlich hat die Vorlesung sehr gut gefallen. Es war von an Anfang bis zum Ende eine sehr gute Stimmung und mir hat das Buch, aus dem sie vorgelesen hat, auch sehr gut gefallen. Mir kam vor, als wäre auch Elisabeth Steinkeller ganz in der Geschichte drinnen. Auch deshalb hatten alle ihre volle Aufmerksamkeit auf die Autorin gerichtet und waren ganz und gar gefesselt von ihrer Stimme. Bei dem Feedback haben fast alle das Buch und ihre Erzählkünste gelobt.

Ihre Stilart, wie sie das Buch geschrieben hat,  ist meiner Meinung nach eine sehr fesselnde und auch interessante Art. „Der wilde Ozean, den wir Leben nennen“ hat sie in der Ich-Form geschrieben und zwar  kapitelweise abwechselnd aus der Sicht zweier Personen erzählt. Das macht den Roman ganz besonders.

Ich finde einfach, dass Elisabeth Steinkeller ein großes Talent zum Schreiben und auch zum Erzählen hat und ich werde sicher noch mehr Bücher von ihr lesen!

Julie Kainz

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Die Lesung war für mich ein faszinierender Einblick in das Buch „Der wilde Ozean, den wir Leben nennen“.

Elisabeth Steinkeller las aus ihrem Buch vor, wie es meines Erachtens nach nur Autoren/Autorinnen aus ihrem eigenen Buch können: Während der Lesung habe ich den „Film“ des Buches gesehen, und ihre Stimme hat die Farbe zur Verfügung gestellt. Die beiden Hauptfiguren, die abwechselnd Einblick in ihr Leben gewähren, fand ich sehr interessant, da diese es mir ermöglichten aufgrund ihrer unterschiedlichen Weltansichten, die trotzdem perfekt miteinander harmonieren, in das Buch komplett einzutauchen.

Dinah

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Einige Informationen aus der Homepage der Autorin:

Elisabeth Steinkellner, geboren 1981, wuchs im südlichen Niederösterreich auf. Lange Zeit wünschte sie sich nichts sehnlicher, als Zirkusartistin zu werden. Als sie zwölf war und ihre Eltern immer noch keine Anstalten machten, sie in einer Kompanie unterzubringen, änderte sie ihre Pläne und wollte fortan Schriftstellerin werden. Oder Meeresbiologin. Oder Schaufensterdekorateurin. Nach der Matura kam es anders: Sie absolvierte eine Ausbildung zur Sozialpädagogin und ein Studium der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. Nebenbei entdeckte sie die Faszination des Zirkus von Neuem, schwamm in verschiedenen Meeren und dekorierte statt Schaufenstern ihre häufig wechselnden Wohnungen. Nur die Lust am Schreiben will sich in nichts anderes verwandeln lassen und begleitet sie bis heute – zieht immer wieder an ihrem Rockzipfel, schlüpft mitunter nachts unter ihre Decke und hätte am liebsten ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Elisabeth Steinkellners Arbeiten wurden u.a. mit dem Hans-im-Glück-Preis, dem Feldkircher Lyrikpreis, dem Ö. Kinder- und Jugendbuchpreis, dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien und dem outstanding artist award in der Sparte KiJuLit ausgezeichnet. Die Autorin lebt und arbeitet in Baden bei Wien.

http://www.elisabeth-steinkellner.at/

2C – Szenische Aufführung von „Insu-Pu“

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Mithilfe der Regisseurin Nika Sommeregger ist es der 2C hervorragend gelungen, den Kinderroman „Insu-Pu“ von Mira Lobe in einzelnen Szenen im Dschungel Wien, Saal 3, am 26.2.2019 aufzuführen.

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Ausgangspunkt der Geschichte waren für Mira Lobe die Verschickungen und Transporte jüdischer Kinder ins Ausland vor und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, um sie vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu retten.

In der Geschichte selbst hat Lobe zwar Orts- und Ländernamen erfunden, aber auch hier sollen Kinder aus Kriegsgebieten ins Ausland gebracht werden, um dort in Sicherheit leben zu können. Mit Schiffen brechen sie hoffnungsvoll in ein neues Land auf, ein Schiff fährt jedoch auf eine Mine auf und durch einen unglücklichen Zufall driften 12 Kinder in einem Rettungsboot ab, können jedoch eine Insel erreichen, auf der sie gemeinsam ihr Leben gestalten.

Auf „Insu-Pu“ (insula puerorum = Insel der Kinder) entsteht neuer Zusammenhalt, jede/r übernimmt Verantwortung und hilft mit, wo er/sie und wie er/sie kann. Niederlagen, Rückschläge und Streitereien lernen sie gemeinsam zu meistern, die Individualität jedes/jeder Einzelnen wird geschätzt und geachtet, Spiel, Humor, Fantasie und jede Menge Kreativität lassen das unfreiwillige Experiment des Zusammenlebens gelingen.

Während die Kinder im Buch entdeckt und schließlich gerettet werden, haben wir uns bei der Aufführung für einen offenen Schluss entschieden, der uns angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik realistischer erscheint.

Was Kinder alles können, durften die Zuschauer*innen bei der Aufführung des Stücks erfahren, und sie staunten nicht nur über die schauspielerische Leistung, sondern auch über die präsentierten „Kunststücke“ und die musikalische Begleitung der Schüler*innen mit Akkordeon, Cello, Xylophon und Bongos. Prof. Wagner begleitete sie auf der Gitarre und hatte für die Aufführung auch die musikalische Leitung übernommen.

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Vielen DANK allen Beteiligten und dem großartigen Publikum!

Margret Lörnitzo, KV der 2C

Hier noch Rückmeldungen der Schüler*innen der 2C:

Für mich war es ein Abenteuer, wie ein Einblick in eine neue Welt! Es war einfach nur toll! – Mirjam, 2C

Es war ziemlich kurz, aber spannend! Ich finde, die Schifffahrt war das Beste, weil es so toll aussah! – Anonym

Es war ein sehr schönes Projekt, das ich gerne wiederholen würde. Auf der Bühne zu stehen mit echten Scheinwerfen, ist ein cooles Gefühl, man kommt sich wie eine Profi-Schauspielerin vor. – Sarah, 2C

Unsere Zusammenarbeit hat dem Stück etwas Besonderes gegeben. Wir hatten viel Spaß dabei und das Bühnenlicht hat aus 26 EINS gemacht. – Anonym

Ich fand es einfach toll, wie wir uns gegenseitig weitergeholfen haben! Am Ende als Klasse den Applaus zu genießen, war ein tolles Gefühl! – Niki, 2C

Lustig fand ich den Moment, als ein Junge den Satz sagte: „Ich freue mich darauf, dass ich wieder in die Schule gehen kann!“, weil der Junge das sicherlich nicht aus Überzeugung gesagt hat. – Mika N., 2C

Auf der Bühne im Mittelpunkt zu stehen, wenn man redet, ist ein tolles Gefühl! – Anonym

Die Improvisationen, wenn wir auf einen Teil vergessen haben, fand ich gut. – Anonym

Ich fand es schön, beim Lied ein Instrument zu spielen. Ich habe auch etwas dabei gelernt. – Anonym

Ich fand es gut, dass wir so überzeugend improvisiert haben! – Neil, 2C

DANKE, 2C! Es war unglaublich! Die Klasse hat eine noch bessere Klassengemeinschaft als davor und wir haben zwar manchmal den Text vergessen, ihn aber gut übersprungen! – Elena Sophia, 2C

DANKE, 2cool! Die Klasse ist mehr zusammengewachsen. Am tollsten war das Improvisieren, wenn man nicht mehr weiter wusste. Ich würd´s gern noch einmal machen! – Kartrin Rudas, 2C

Am besten hat mir das Schattenspiel gefallen. Ich würde das gerne noch einmal machen. – Philine, 2C

Die Zusammenarbeit innerhalb der Klasse, dass man füreinander einspringt, und die Musik zum Stück haben mir sehr gut gefallen. – Fanni, 2C

Ich fand die Stelle, als das Schiff auf die Mine auffährt und das Strobolicht einsetzt, am besten! – Anonym

Ich fand die Stelle am besten, als wir gesungen haben und als ich sprechen durfte. Das Strobolicht hat mir auch gefallen. Toll, dass wir diese Aufführung hatten. – Zhajna, 2C

Am besten fand ich, als das Strobolicht anging. Die Kunststücke und das Lied fand ich auch toll. – Mila, 2cool

Super Atmosphäre, gutes Gefühl beim Spielen und schöner Raum! – Cosmo, 2C

Die Talente waren MEGACOOL! Es waren viele interessante Ideen dabei! – Valentin, 2C

Der Strobo-Effekt ist das Allerbeste! – Ijon, 2C

Ich fand den Abend sehr cool, weil man sich als ganze 2C fühlte. Und den Strobo-Effekt fand ich auch lustig. – Annika, 2C

Dass wir gut zusammengearbeitet haben und uns gegenseitig weitergeholfen haben, fand ich toll. Das Strobolicht war auch lustig. – Mia, 2C

Wirklich toll fand ich den Strobo-Effekt! – Mika L., 2C

Tolle Atmosphäre, gutes Gefühl beim Schauspielen! Aufregend. – Jonas, 2C

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Theateraufführung 4c

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„Das Lied des Herrn Prèvert“

Am 1. Februar 2019 fand im Mehrzweckraum unserer Schule die Uraufführung des Stücks „Das Lied des Herrn Prèvert“ statt. 22 Schauspieler*innen der 4 C, 3 Musikerinnen (Gesang, Klarinette und Querflöte) sowie ein Soffleur und ein Lichttechniker sorgten an jenem Freitag für zwei Aufführungen.

Gedichte des französischen Surrealisten, Anarchisten und Pazifisten Jacques Prèvert wurden von Prof. Reiter zu einer szenischen Collage zusammengestellt. Mehreren Wochen Vorbereitungszeit folgte eine intensive Probenzeit während der schulischen Projektwoche.

Das Stück bezieht sich auf das wohl bekannteste Gedicht des französischen Poeten: „Les feuilles mortes“. Als „Autumn Leaves“ wurde es zum weltweit bekannten Jazz-Standard. Thematisch drehen sich die Werke Prèverts stets um Freiheit, Rebellion, Pazifismus, Antimilitarismus und Humanität.

Insgesamt besuchten ca. 150 Zuseher*innen die beiden Vorstellungen: Mitschüler*innen, Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrer*innen und die Direktorin waren gleichermaßen beeindruckt von der hohen schauspielerischen Qualität der Darbietung. Sowohl komödiantische als auch sehr nachdenklich stimmende Szenen setzten die Jugendlichen mit viel Witz, Ausdrucksstärke und vor allem Selbstbewusstsein um. Besonders hervorzuheben ist die überragende Interpretation des titelgebenden Chansons durch Carina Oberer. Ihre sensible und gleichzeitig ausgesprochen qualitätvolle gesangliche Darbietung bewegte das gesamte Publikum.

Der tosende Applaus am Ende der Vorführungen war jeweils mehr als gerechtfertigt.

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„Lebensquelle Wasser“

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– ein Projekt in der 2C anlässlich der SDG-Schwerpunkte vom 30.1. – 1.2.3019

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Mit dem Thema Wasser beschäftigten sich die Schüler*innen der 2C auf naturwissenschaftlicher, auf kreativer und auf praktischer Ebene.

Am ersten Projekttag standen vor allem Grundsatzfragen wie Wasservorkommen, Wasserverteilung, Wasserbedarf eines Menschen, Wasserkreislauf, Aggregatzustände, virtuelles Wasser, Wassersparen sowie Möglichkeiten eines gerechteren Zugangs zu Wasser für alle Menschen im Vordergrund.
Ausgehend von kurzen Filmsequenzen wurden verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Wasser diskutiert.
Mehrere physikalische Versuche dienten der Veranschaulichung, z. B. der Entstehung von Wasserdampf, der enormen Energie heißen Wasserdampfes und der Überprüfung des PH-Wertes von unterschiedlich „verunreinigten“ Wasserproben.

Sich dem Thema Wasser auf kreative Weise zu nähern, stand am zweiten Projekttag auf dem Programm. Zu verschiedenen musikalischen Hörproben (Wassergeräuschen, klassischen Musikausschnitten) entstanden je nach Präferenz der Schüler*innen Zeichnungen, Gedichte oder frei assoziierte Geschichten, welche die Schüler*innen dem Plenum anschließend präsentierten.

Danach wurden Plakate zu den unterschiedlichen Themenbereichen gestaltet, um die verschiedenen Ergebnisse und Erkenntnisse festzuhalten und zu visualisieren. Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Zusammenstellen eines „nachhaltigen Frühstücks“.

Entlang des Wienflusses gab es abschließend für alle die Möglichkeit sich zu bewegen. Im Stadtpark trug Frau Prof. Steininger die Sage vom „Donauweibchen“ bei deren Statue vor.

Mit einem köstlichen Frühstück, das vor allem unter dem Blickwinkel eines reduzierten Verbrauchs an virtuellem Wasser zusammengestellt worden war, begann der dritte Projekttag. Jede/r hatte eine Kleinigkeit mitgebracht, sodass wir unterschiedlichste Aufstriche, Salate und Marmeladen verkosten konnten.
Während der Präsentationszeit fanden die Schüler*innen Gelegenheit, Besucher*innen aus anderen Klassen und Lehrer*innen ihre Plakate vorzustellen, Zeichnungen herzuzeigen und Gedichte bzw. Geschichten vorzulesen.

Das hohe Engagement der Schüler*innen während der gesamten drei Projekttage lässt darauf schließen, dass es allen gut gefallen hat und dass alle neue Erkenntnisse gewonnen haben.

Betreuende Lehrerinnen: Gerlinde Steininger (PH) und Margareta Lörnitzo (D)

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Film: Capernaum – Die Stadt der Hoffnung

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35 Schüler*innen der 7 A, 7 BC und der 8 A besuchten am Abend des 24. Jänner 2019 mit Herrn Prof. Reiter das De-France-Kino, um sich den Film „Capernaum“ anzusehen.

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Das schrieben einige Jugendliche über den Film:

Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen,

wir haben alle im Lotto gewonnen! Wir haben ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit am Tisch und eine Familie, die sich um uns kümmert. Der Hauptgewinn ist: Wir wurden in Europa geboren, in unserer hohen Burg, wo wir fast unerreichbar scheinen. Währenddessen wüten anderswo Armut und Elend.

Armut und Elend? Was heißt das eigentlich?

Die meisten von uns werfen zwar mit diesen Worten um sich, haben jedoch nicht den leisesten Schimmer, wie sie sich anfühlen. Diese Ahnungslosigkeit gehört zu unserem Gewinn dazu.

Ich habe vor einer Woche den Film „Capernaum“ gesehen. Er handelt von einem Jungen im Libanon, der unter unmenschlichen Bedingungen lebt. Nach all dem Elend, das ihm widerfährt, beschließt er seine Eltern anzuklagen, da sie ihn auf die Welt gebracht haben. Was muss jemand erlebt haben, um so etwas zu machen? Ich glaube nicht, dass wir, denen es im Vergleich so gut geht, das nachvollziehen können.

Der Film ist aber eine gute Möglichkeit, vielleicht eine kleine Idee von dem Leben der Menschen in solcher Armut zu bekommen. Es ist unsere Verantwortung, nein: unsere Pflicht, hier nicht weg zu sehen.

Schaut um euch! All der Luxus. All der Glamour. Vieles davon hätten wir ohne die Ausbeutung anderer Menschen nicht. Menschen, die keinen Fehler gemacht haben. Menschen, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurden.

Deshalb meine dringende Empfehlung: Seht euch diesen Film an!

Matthias Rudas, 7 BC

Nach dem Ende des Films war ich so berührt, wütend und schockiert wie schon lange nicht mehr. Ich empfehle jedem diesen Film anzusehen, da man dann bemerkt, wie viel Glück man hatte, dass man z.B. in Österreich geboren wurde.

Kevin, 7 BC

Ich muss gestehen, dass ich noch nie zuvor von einem Film derart berührt worden war als von Capernaum. Irgendwie hatte ich das große Verlangen, dem Jungen Zain zu helfen.

Jan, 7 BC

Es ist uns wahrscheinlich bewusst, dass die meisten Filme uns nur flüchtige Blicke in die Realität vermitteln. Deshalb zweifeln auch viele Filmkritiker daran, ob man die Wahrheit einem Film entnehmen kann. Beim Film „Capernaum“ verhält es sich jedoch meiner Meinung nach anders: Der Regisseurin gelingt es, diesen Spielfilm als aufrüttelndes, authentisches Werk zu gestalten.

Jubran, 8 A

Capernaum ist ein Film, der aufrüttelt und schockiert, der die Grausamkeit von Armut ausleuchtet und ohne Belehrungen auskommt.

Nura, 8 A

Das Schauspiel des sehr jungen Hauptdarstellers ist derart überzeugend, dass es einen hilflos mitfühlen lässt.

Oskar, 8 A

Der Film führt einem als Mensch der westlichen Wohlstands-Welt, der seine Privilegien als Selbstverständlichkeit ansieht, die aktuelle Lage so vieler anderer Menschen vor Augen, die mit ihrem Geburtsort weniger Glück hatten.

Klara, 8 A

Diese Berg- und Talfahrt von Emotionen beim Publikum wird auf formaler Ebene durch eine atemberaubende Inszenierung, eine lebhafte Kameraführung sowie einen brillanten Rhythmus und Schnitt erreicht.

Laura, 8 A