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Freitag / Samstag, 26., 27. April

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Seit dem Jahre 2001 gibt es in unserer Schule ausgebildete Streithelfer*innen, jedes zweite Jahr erweitert eine neu ausgebildete Gruppe das Team: Zeit für einen kleinen Rückblick!

Die erste Gruppe von Streithelfer*innen wurde noch von 2 externen Mediatoren ausgebildet, gleichzeitig absolvierten einige Lehrer*innen (Kolleg*innen Bauer, Listabarth, Czuray, Lörnitzo und Waschulin) einen zweijährigen Ausbildungskurs, um, gemeinsam mit einem externen Mediator, die zukünftigen Streithelfer*innen selbst ausbilden zu können. Im Laufe der Jahre stießen auch Kollege Rainer Redl und Kollegin Sigrid Diewald zum Lehrer*innenteam.

Das Konzept, ausgearbeitet von engagierten Lehrer*innen und Eltern trug und trägt Früchte: Die Streithelfer*innen sind zu einer Institution geworden, die den sozialen Schwerpunkt unserer Schule in vielerlei Hinsicht aktiv mitträgt.

Um dies zu gewährleisten gibt es im Laufe der einzelnen Schuljahre immer wieder gemeinsame Treffen bzw. ganze Tage oder Vormittage, an denen die Gruppe übt und Vorhaben, Probleme/ Organisationsformen, Wünsche und Vorgangsweisen untereinander diskutiert.

Auch heuer wurde wieder eine Gruppe von Schüler*innen der 2. und 3. Klasse ausgebildet und, wie wir es seit dem Jahr 2009 halten, verbrachten die neuen Streithelfer*innen, gemeinsam mit den „alten“ eineinhalb Tage (Freitag / Samstag) in Eggenburg. Dort wurde in der Gruppe der 12 bis  18-Jährigen, wie dem angefügten Feedback zu entnehmen ist, mit viel Energie, Freude und guter Laune gemeinsam gearbeitet, gekocht und gespielt.

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Kaan, Lukas (7a,7bc):

Da wir schon einmal in Eggenburg waren, wussten wir bereits, was uns in etwa erwarten würde. Dies hat die Vorfreude aber keineswegs verringert. Der gemeinsame Ausflug der Streithelfer*innen stellt eine Möglichkeit dar, sich mit Schüler*innen aus allen Schulstufen auszutauschen, mit welchen man sonst nicht auf so persönliche Weise in Kontakt kommen würden. Beim gemeinsamen Kochen, Billard-  und Tischtennisspielen oder einfach beim Zusammensitzen kommt man schnell ins Gespräch und tauscht sich aus.

Wir mussten des Öfteren daran denken, als wir in der dritten Klasse das erste Mal in Eggenburg waren. Damals schauten wir zu den „großen“ Streithelfer*innen auf. Lustig, wie sich die Rollen verändern können. Um so wichtiger war es für uns, unsere Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben.

Lukas: Mittlerweile sind nicht nur meine beiden kleinen Geschwister Streithelfer, sondern ich bin auch mit den Lehrer*innen auf eine gewisse Weise zusammengewachsen.

In Eggenburg haben wir uns diesmal wie in einer großen Streithelfer – Familie gefühlt.

(P.S. Gilt auch für Benni, Paul und Artun.)

Emil, 2b:

Ich fand es super, dass auch fertig ausgebildete Streithelfer*innen dabei waren. Wir konnten sie sehr viel fragen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor allem das Kochen war toll. In meiner Gruppe wurde zu viel Butter zur Schokosauce gegeben. Die Schokolade wurde zu warmem Schokoeis.

Ich war traurig, als es wieder ab nach Hause ging und freue mich schon auf das nächste Mal!

Emilia, 3b:

Alle neu ausgebildeten und bereits ausgebildete Streithelfer*innen verbrachten gemeinsam zwei Tage in Eggenburg. Neben aktivem Programm zur Streitschlichtung kochten alle füreinander, spielten Tischtennis, Billard, Tischfußball und vieles mehr oder genossen auch gemeinsame Zeit in der frischen Luft.

Abby, Toni, Laura (3d, 2d, 3c):

Es war sehr interessant, Erfahrungen von den älteren Streithelfer*innen zu hören.

Das gemeinsame Einkaufen und Kochen hat sehr viel Spaß gemacht (Abendessen: Pizza und Eis, Frühstück, Mittagessen: Nudelsalat, Schokofruchtspieße)

Zum Nachtisch: Zu Mittag gab es als Nachspeise Schokofondue. Die Schokolade wurde in einem Topf im Wasserbad geschmolzen.

Nicht nachmachen: Danach wurde Butter hinzugefügt und die Schokolade wurde hart! Nach vielen Stunden Rühren wurde sie wieder etwas weicher. Schlussendlich war das Fondue ein herrlicher Nachtisch.

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Lehrer*innenteam:

Auch für uns war es wieder eine sehr schöne Erfahrung, beobachten und erleben zu können, wie Schüler*innen aller Altersstufen sich gemeinsam organisieren und sich konzentriert, aber auch mit viel Spaß und Humor, dem schwierigen Thema „Streitschlichtung“ widmen.

Neben der inhaltlichen Herausforderung schaffen die Kinder und Jugendlichen bei den Teamtagen in Eggenburg scheinbar auch mühelos die Bewältigung des Alltages: Da wir in einem Selbstversorgerhaus untergebracht sind, müssen sich die jungen Menschen auf drei Mahlzeiten einigen, für die eingekauft, gekocht und nachher abgewaschen werden muss. Trotz dieses Konfliktpotentials ist die Stimmung der Gruppe die ganze Zeit entspannt und fröhlich. Danke!