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Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende

Am Montag, dem ersten Tag unserer Projektwoche, fand ein Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende des Wiener Vereins TROTZ-DEM statt.

Es kam ein blinder Mensch namens Harald in unsere Klasse und erklärte uns, wie er trotz seiner Einschränkung fernsehen, Fußball oder Basketball spielen, … kann. Es war spannend zu erfahren, wie es ist, blind zu sein!

Das Coolste an dem Workshop war, dass wir eine Schlafmaske bekamen und versuchen mussten, zu essen, ohne etwas zu sehen. Außerdem brachte er unserer Klasse die Braille-Schrift bei. Harald erklärte uns auch, dass es verschiedene Arten der Blindheit gibt.

Österreichische Gebärdensprache und Computersprache

Am Dienstag hatten wir einen Workshop über die österreichische Gebärdensprache. Zuerst lernten wir, wie es ist, taub zu sein und wie das Ohr funktioniert. Das war sehr interessant! Danach gingen wir das Alphabet durch und versuchten unseren Namen zu gebärden.

Wir haben auch viel Neues gelernt, zum Beispiel dass Gebärdensprache in jedem Land anders ist oder dass gehörlose Menschen trotzdem Auto fahren können. Durch ein spezielles Leuchten sehen sie auch, wenn das Handy oder etwa der Wecker klingelt.

Am Nachmittag haben wir uns mit Computersprache, der binären Schrift, auseinander gesetzt. Zuerst mussten wir ein Rätsel lösen und dann auf code.org Minecraft programmieren. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Sprachencafé

Am Mittwoch hatten wir im Rahmen unserer Projektwoche ein Sprachen-Café. Jedes Kind aus unserer Klasse hat etwas zum Frühstücken mitgebracht: Brot, Nutella, Müsli, Milch, Obst und … !

Wir stellten unsere Tische zu einer langen Schlange zusammen. Als alle Kinder da waren, setzten wir uns hin und begannen gemeinsam zu frühstücken. Es schmeckte so gut!

Anschließend fertigten wir unsere eigenen Sprachenportraits an und bemerkten, dass wir alle mehrsprachig sind! Das ist toll!

Einige Zeit später rückten wir die Tische zu Zweierblöcken zusammen. Dann haben sich alle Kinder, die eine andere Erstprache als Deutsch sprechen, auf einen der sechs Tische gesetzt mit jeweils vier oder fünf anderen Kindern. Jenes Kind, das eine zweite Sprache spricht, hat den anderen seine / ihre Sprache ca. fünfzehn Minuten gelernt.

Dann wurde getauscht, sodass fast alle Kinder Russisch, Arabisch, Armenisch, Tschechisch, Serbisch, Spanisch, Rumänisch, Steirisch, Norddeutsch und Japanisch kennen lernen konnten.

Am Nachmittag spielten wir auf Französisch und lernten dabei einige Wörter. Wir merkten auch, dass wir viel mehr auf Französisch verstehen, als wir anfangs dachten. Außerdem erfuhren wir, dass das französische Croissant seinen Ursprung in Wien hat. J

Sprachenvielfalt

Am Donnerstag lernten wir viel über Sprachen. In der ersten Stunde erfuhren wir, welche die häufigste Erstsprache und welche die häufigste Sprache überhaupt ist. Wir haben gelernt, dass Chinesisch für die meisten Menschen die Erstsprache ist. Stellt euch einmal vor, fast die ganze Bevölkerung kann aber auch Englisch sprechen. Leider sind aber auch viele Sprachen vom Aussterben bedroht.

Anschließend widmeten wir uns der Körpersprache von Tieren. Dabei haben wir erfahren, wie sich Tiere untereinander verständigen. Löwen können zum Beispiel kilometerweit brüllen, um anderen mitzuteilen, dass sich niemand nähern soll.

Durch die unterschiedlichen Projektwoche ist uns klar, dass Sprachenvielfalt etwas Wunderbares ist! Wir sind froh, so eine tolle Projektwoche erlebt zu haben!

Die Schüler_innen der 1B