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Das „Physik und Umwelt“-Wochenende führt uns diesmal ins nördliche Waldviertel. Mit Hilfe einer durch die TeilnehmerInnen selbstgestalteten Rätselrallye werden die Sehenswürdigkeiten der historisch gut erhaltenen Stadt Gmünd erforscht.

Am Beispiel Glas wird der Kreislaufprozess als umweltschonender Materialeinsatz untersucht. Mit der Museumsbahn geht es zu den Fundorten der notwendigen Rohstoffe, und in eine Glasfabrik. Höhepunkt ist die Herstellung einer selbst geblasenen Glaskugel. Im Glasmuseum werden weitere Kunststücke der Glasbläserei bewundert.

Die Altglassammlung und die Wiederverwendung der gesammelten Glassorten werden theoretisch untersucht.

Die Übernachtung in der Jugendherberge Bad Großpertholz ermöglicht uns die letzte Papiermühle Europas zu besichtigen, die noch in Betrieb ist. Bei diesem Besuch wird der Grundprozess der Papiererzeugung gelernt. Die Fasern dieser Papiere werden aber nicht aus Holz und Zellstoff sondern aus Baumwolle hergestellt. Die Baumwolle kommt von alten nicht mehr verwendeten Baumwollkleidern, wie Hosen, T-Shirts und vorallem aus Spitalsbeständen. Dabei wird erklärt, dass reine Baumwollkleidung fast nicht mehr erhältlich ist. Der Kreislaufprozess am Beispiel Baumwolle wird diskutiert. Die Möglichkeit selbst Baumwollpapier zu schöpfen wird von allen mit Begeisterung genutzt.

Im Naturpark Nordwald wird die für das Waldviertel typische Fauna und Flora bewundert.

Herbert Wieninger

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