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Am Donnerstag in unserer Projektwoche fand ein Sensibilisierungsworkshop von Blinden für Sehende des Wiener Vereins TROTZ-DEM statt.

Zuerst gab es eine Vorstellungsrunde mit Sabine und Harald, einem blinden Ehepaar, und wir konnten ihnen jede Menge Fragen stellen. Dann durften wir ausprobieren, wie es sich anfühlt, blind zu sein. Dabei mussten wir mit einer Schlafmaske und einem Blindenstock einmal die Treppen im Schulhaus hinunter und wieder hinauf gehen, das war ganz schön schwierig!
Unsere beiden Gäste hatten auch ein Farberkennungsgerät mit, das die Farbe eines Gegenstands sagen kann. Wieder mit der Schlafmaske spielten wir mit einem Klingelball. Den können blinde Menschen hin und her rollen und wissen durch das Klingeln immer, wo er ist.
Sabine und Harald stellten uns auch ihren Hund vor, der war zwar kein richtiger Blindenhund war, aber durch ihn fühlen sie sich zum Beispiel auf der Straße nicht so allein mit ihrem Stock, wenn sie gerade nicht zu zweit unterwegs sind.
Als wir hungrig waren, bekamen wir von den Zwei sogar eine Jause serviert, die wir mit verbundenen Augen aßen. Das war spannend!
Am Ende des Workshops lernten wir sogar ein bisschen Blindenschrift (Brailleschrift).
Das war ein sehr aufregendes Erlebnis!
Ich bin sehr froh, dass ich sehen kann – obwohl ich seit dem Workshop weiß, wie gut sich Blinde in unserer Welt zurechtfinden.

Als Klassenreporterin war für die 1B Marina unterwegs.

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