Schlagwörter

, , , , , ,

Bericht v. Lilly Reinitzer, Isabel Schiller u. Anna Krach

Wir lernten in dieser Woche in jedem Schulfach etwas zum Thema „bewusstes Einkaufen“. In Mathematik beschäftigten wir uns vor allem mit dem Thema „Fairtrade“. Wir hatten die Aufgabe, in den Supermarkt zu gehen und Fairtrade-Produkte mit „normalen“ Produkten zu vergleichen. Der Preisunterschied ist manchmal wirklich nicht so groß! Wir fragten uns: „Was könnten wir für fairen Handel tun?“. In KoKoKo besprachen wir den geringen Lohn der ArbeiterInnen in weit entfernten Ländern, die unsere T-Shirts herstellen. Jede/r von uns schaute auf die Etikette in seinen/ihren Kleidungsstücken – Hauptsächlich kam unsere Kleidung aus Bangladesch, Cambodia, Vietnam u. China. Dort arbeiten die NäherInnen oft unter schrecklichen Bedingungen, und bekommen nur sehr wenig von dem, was wir für unsere Kleidung zahlen, damit internationale Unternehmen große Gewinne machen. In Geografie erfuhren wir, dass wir weltweit 1,3 Milliarden Tonnen Essen im Jahr wegwerfen und wie wir Lebensmittelmüll vermeiden können. In Biologie unterhielten wir uns über ökologisches Verhalten im Alltag. Wir fragten uns in Kleingruppen: , „Wie kann man nachhaltig Computer spielen?“ oder „Wie kann man nachhaltig in den Urlaub fahren?“ – Unsere Hausübung dazu war, vier Dinge aufzuschreiben, die unsere Familien nachhaltig machen, aber auch etwas, das wir falsch machen. Im Deutschunterricht diskutierten wir über die Ursachen der Meeresverschmutzung – die Meere sind mit Plastik zugemüllt und viele Tiere glauben, dass Plastik etwas zu Essen ist. Sie verhungern mit vollem Magen. In Deutsch sprachen wir auch darüber, dass Handys sehr unfair produziert werden. Kinder müssen mit giftigen Materialien arbeiten und in Stollen kriechen, um zu den wertvollen Rohstoffen zu gelangen. Deswegen sollte man nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen! In Englisch lernten wir, welches Obst und Gemüse wann Saison hat (und natürlich auch, wie es auf Englisch heißt). Wir lernten, dass jede/r Einzelne einen Beitrag für die Umwelt leisten kann. Es hilft schon, beim Einkaufen einen Stoffsack zu verwenden, statt jedes Mal ein neues Plastiksackerl zu kaufen, im Winter auf Erdbeeren zu verzichten (aufgrund des notwendigen, langen Transportweges) und öfter zu Fuß zu gehen, statt immer das Auto zu verwenden. Wir sollten auch immer im Kopf behalten, dass es vielen Menschen in armen Ländern nicht so gut geht wie uns.

1c-fair

PS: Auf dem Bild haben wir versucht, mit unseren Körpern FAIR zu schreiben! 😉