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Vor wenigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass eine zweite Absolventin der AHS Rahlgasse den österreichweit ausgeschriebenen Gender Award für ihre herausragende vorwissenschaftliche Arbeit gewonnen hat. Damit gehen gleich 2 von 3 Auszeichnungen an unsere Schule.

Laura Fischers Arbeit befasst sich mit der Rolle der Frau in der keltischen Kultur und Mythologie. Dies aus folgendem Grund: „Wenn man nach Information bzw. Literatur über Frauen bei den Kelten sucht, stößt man vor allem auf zwei Ansätze. Einerseits werden sie spirituell, oder sogar sexualisiert dargestellt, andererseits als starke unabhängige Kriegerinnen.“

Mit ihrer VWA setzte sich Laura Fischer zum Ziel, die Stellung der Frau in altkeltischer Kultur und Mythologie kritisch zu reflektieren und ein realistisches Bild derselben zu vermitteln, indem die Rolle der Frau in der damaligen Gesellschaft anhand verlässlicher Quellen analysiert wird.

Wir freuen uns, dass eine zweite an der AHS Rahlgasse entstandene Arbeit prämiert wurde. Es verdeutlicht die hohe Reflexionsfähigkeit unserer Schüler_innen im Bereich Gender und Geschlechtergerechtigkeit.

Lesen Sie hier die offizielle Begründung durch Frau Dr.in Isabella Fritz (BZ Geschlechterpädagogik und – forschung):

„Im heurigen Jahr wird erstmals der Gender Award verliehen, eine Prämierung für herausragende Vorwissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Themen aus der Frauen- und Geschlechterforschung auseinandersetzen.

Wir dürfen Ihnen mit großer Freude mitteilen, dass zwei Absolventinnen Ihrer Schule / ihrer Schülerinnen, die Sie betreut haben, Anna Ratschiller und Laura Fischer, eine der Erstprämierten bzw. Prämierten sind.

Wie Sie es in Ihrem Schulprofil deutlich zum Ausdruck bringen: Schulen, die offen sind für einen geschlechtergerechten Zugang in Bildungsbelangen und die ihren Schülern und Schülerinnen eine Auseinandersetzung mit Themen aus den Gender Studies ermöglichen, erkennen nicht nur die Diversität von Lebenswelten an, vielmehr noch eröffnen sie in gleichberechtigter Weise den Zugang zu Bildung und damit zu Lebenschancen.“