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Die Klassen 3A und 4C besuchten am 3. 12. wieder einmal den DSCHUNGEL WIEN. Das Stück „Schüler, die auf Lehrer starren“ stieß auf gemischte Reaktionen. Hier ein Auszug aus den Stückrezensionen der 3A.

Daniel

Aus einzelnen Szenen aufgebaut, behandelt das Stück einzelne Schulsituationen und hat keine durchgehende Handlung im herkömmlichen Sinn. Es greift vorwiegend satirisch Themen auf, die im Laufe der Pubertät für alle Jugendlichen eine Rolle spielen und überzeichnet diese – aus meiner Sicht teilweise übertrieben – stark.

In den Szenen werden beispielsweise die Sexualaufklärung durch eine Biologielehrerin, die schon fast peinlich detailreich ausführt, was die SchülerInnen zwar privat auch beschäftigt, worüber sie aber vor Publikum überhaupt nicht sprechen wollen, sowie der Kunstunterricht durch eine von Kreativität besessene Kunstprofessorin ebenso wie ein schrulliger Englischlehrer, der die SchülerInnen mit deren Heften bewirft.

Aus meiner Sicht hat das Stück große Aktualität, weil Pisastudienergebnisse, die neue Zentralmatura und Meinungsverschiedenheiten zwischen Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen Themen sind, die laufend in den Medien illustriert werden. Mich persönlich haben einige Szenen sehr stark angesprochen, insbesondere eine Szene, in der sich eine Asiatin über das Frauenbild in den Weltreligionen aufregt. Das hat leider auch bei mir zu recht emotionalen Reaktionen geführt.

Maja

Beim Stück „Schüler, die auf Lehrer starren“ fehlen mir die Worte. Natürlich war es für einige sicher lustig, diese „perversen“ Szenen zu sehen, aber ich persönlich finde, dass das in einem Theater nichts zu suchen hat. Die ein oder andere Szene war natürlich witzig, aber andere gingen gar nicht. Ich würde das Theaterstück nicht empfehlen, außer sie wollen fassungslos sein, dann gehen Sie hin, denn vielleicht sehe nur ich das so, ich weiß es nicht. [….]

Paul

In diesem Theaterstück von Corinne Eckstein geht es um ein von SchülerInnen geschriebenes Stück, das ihre LehrerInnen spielen müssen. Im Laufe des Stücks wird jede/r LehrerIn durch den Fleischwolf gedreht. […] Es werden Themen wie z.B. Mobbing aufgegriffen und behandelt.

[…] Das einzig Negative, das ich an allem nennen könnte, wäre, dass die Übergänge teilweise etwas sprunghaft und unklar waren und teilweise unnötig stark in die Länge gezogen wurden. Dennoch war es ein wundervolles Stück, das sehr direkt, jedoch nicht unsympathisch „rüberkam“, da alles, sowohl Bühnenbild als auch Kostüme und SchauspielerInnen perfekt miteinander synergierten.