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Am 18. Dezember 2015 besuchten Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sektionschef Kurt Nekula die AHS Rahlgasse. In diesem Rahmen hatten wir Gelegenheit, unsere Initiativen im Genderbereich zu präsentieren sowie ein Gespräch über bildungspolitische Entwicklungen zu führen. Anwesend waren Vetreter_innen der Schüler_innen sowie der Lehrer_innen.

Nach dem Empfang der Ministerin und ihrem Team ging es zu einer ersten Gesprächsrunde mit Gendersprecher_innen und „GUS-Maturant_innen“ in die Bibliothek der Schule. Diskussionsthemen waren koedukatives Werken, koedukativer Sportunterricht, die Aufgaben der Gendersprecher_innen sowie Gender als Thema im Unterricht aller Fächer. Des Weiteren berichteten Schüler_innen vom Tag der Vielfalt, der Frauenwoche, vom GUS-Lehrgang sowie von geplanten neuen Projekten (Peer-Education). Heinisch-Hosek unterstrich die Notwendigkeit von Projekten, die sich der Sensibilität in Bezug auf Sexismus widmen und stellte auch die Bedeutung von Schulkooperationen in den Raum.

Nach diesem Treffen konnten sich die Ministerin sowie der Sektionschef am Beispiel einer Deutschstunde bei Frau Prof.in Pertlik (4b) von der selbstverständlichen Verankerung der Gender-Thematiken im Unterricht überzeugen.

Abschluss des Besuches bildete ein Gespräch mit Vertreter_innen der Lehrer_innen und Schüler_innen, das es ermöglichte, aktuelle Tendenzen im Bildungsbereich kritisch zu reflektieren. Themen waren hierbei Zentralmatura, Stundenkürzungen im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Matura (mündlich) sowie die modulare Oberstufe. Die Ministerin hielt fest, dass gut installierte Schulversuche durch die Weiterentwicklung der Oberstufe im Zuge der Schulreform nicht verhindert würden. Des Weiteren erfolgte eine Entschuldigung für die Nicht-Beantwortung eines offenen Briefes von Schüler_innen, die darin die Kürzung der Vorbereitungsstunden für die mündliche Matura, kritisieren. Die Schüler_innen überreichten der Ministerin den Brief persönlich.

Nachdem innerhalb von zwei Stunden nicht alle ebenso wichtigen Themen angesprochen werden konnten, wurde uns ein Gesprächstermin im neuen Jahr zugesichert.

Kurz vor 11 Uhr verabschiedeten wir unseren Besuch.