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Die 5a unternahm einen queeren Stadtspaziergang durch den 6. Bezirk unter der Leitung des Historikers Andreas Brunner. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem 20. Jahrhundert. Lesen Sie hier Schüler_innenrückmeldungen:

„Als wir heute durch den sechsten Bezirk gewandert sind, habe ich mehr über die Vergangenheit meiner Umgebung und den Leuten, die dort einmal gelebt haben, gelernt. Andreas Brunner hat, mit Bezug auf heute, vom Schicksal hauptsächlich homosexueller Menschen während der NS-Zeit erzählt, wie sie verfolgt und manchmal von ihren Nachbarn verraten wurden. Ich habe viel dazugelernt und fand den Tag äußerst nützlich und informativ.“ (Eva W., 5a)

„Der Stadtspaziergang hat mir sehr anschaulich gezeigt, was für eine starke bzw. große Homosexuellenszene in Wien vertreten ist bzw. schon lange vertreten war. Außerdem hat er mir einige wichtige Figuren der Szene vorgestellt.“ (Laurenz, 5a)

„In diesem Stadtspaziergang ging es hauptsächlich um Biographien berühmter bzw. bekannter Personen, welche homosexuell waren oder es heute noch sind. Besonders überraschten mich die Gesetze oder auch Regelungen in Bezug auf Homosexualität. Dass selbst Enthauptungen durchgeführt wurden, ist schrecklich. Diese Bestrafungen fanden im 18. Jhdt. statt. Zum Glück wurden solche Strafgesetze im 1971 abgeschafft.“ (Leon, 5a)

„Den Spaziergang zum Naschmarkt und über einen Teil der Mariahilferstraße fand ich sehr interessant. Uns wurden Geschichten über Homo- und Transsexualität in der NS-Zeit von Personen aus Wien erzählt. Es waren Geschichten dabei, die ich noch nie gehört habe.“

„Wir sind eine Runde in der Nähe der Schule gegangen und haben etwas über Schwule und Lesben in der Wiener Geschichte gehört. Wir haben zwei Biographien homosexueller Menschen kennengelernt. Ich fand es sehr spannend, dass es so viele Homosexuelle in der Geschichte gegeben hat. Der Stadtspaziergang war sehr interessant.“