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Vielfalt – Was ist das?

Ist es ein anderes Wort für „Unterschied“?

Der Unterschied zwischen zwei Menschen?

Der Unterschied zwischen uns allen?

Oder ist es das Besondere an jedem Einzelnen von uns?

Das Einzigartige, was alle an sich haben? Die Individualität.

Aber versuchen wir nicht ständig diese Besonderheiten loszuwerden? Wollen wir uns nicht immer anpassen? Dazugehören.

Und trotzdem liest man überall von Vielfalt und dass sie doch eigentlich super ist. Dass wir eigentlich alles etwas ganz Besonderes sind. Und dass wir alle wir selbst sein sollen. Müssen wir denn vielfältig sein?

Wir sollen auffallen. Wir müssen besonders sein, aber auch wieder nicht zu besonders.

Was soll man denn dann noch glauben? Man will natürlich Vielfältigkeit zeigen, aber darf man es bei uns überhaupt? Gehört man denn noch dazu, wenn man vielfältig ist? Wird man dann nicht ausgeschlossen?

Ist Vielfalt eben genau diese Einzigartigkeit, die ein einziger Mensch in sich trägt?

Diese Vielfalt, die uns unverwechselbar macht.

Die Gegensätze, die uns unterscheiden?

Denn jede und jeder kann glücklich – traurig, kindisch – erwachsen, begeistert – enttäuscht, … sein.

In jeder und jedem steckt doch diese Vielfalt, oder? Wir alle sind doch voller Gegensätze, macht nicht genau das uns besonders?

Und ist nicht genau das Vielfalt?

Sind wir also die Vielfalt?

Kann man Vielfalt überhaupt mit Unverwechselbarkeit, Einzigartigkeit oder Besonderheit gleichsetzen?

Oder ist Vielfalt für uns alle etwas Anderes?

Vielfalt bedeutet für manche, das etwas farbenfroh ist, so wie zum Beispiel ein Regenbogen. Für andere ist es der Unterscheid zwischen schwarz und weiß.

Vielfalt kann bunt, schön und besonders sein.

Vielfalt kann so unterschiedlich sein.

Aber kann Vielfalt auch vielfältig sein?

Julie, 5BC