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Bildbeschreibung im Top Kino – 2b

Am 21. 1. verbrachten wir eine Doppelstunde Deutsch im Topkino, um uns intensiver mit Bildbeschreibungen zu beschäftigen. Doch bevor es soweit war, sammelten wir in der Klasse die für diese Textsorte notwendigen Merkmale.

Nun spazierten wir mit Stift und Papier ausgestattet in das gegenüberliegende Kino.

Unserer Aufgabe war es, eines der vielen an den Wänden hängenden Kinoplakate auszuwählen und es so zu beschreiben, wie wir es zuvor gelernt hatten.

Im Anschluss daran präsentierten wir uns gegenseitig unsere Texte. Danach lud uns unsere Deutschlehrerin aufgrund einer verlorenen Wette auf ein Getränk ein. Uns hat das Lernen außerhalb der Schule sehr gefallen, weil es eine gute Abwechslung war und wir in bequemen Stühlen saßen.

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Lesen Sie hier eine Bildbeschreibung von Lisa Rieder:

 

Lust am Schrecken – Ausdruck des Grauens

Das Bild „Lust am Schrecken“ gibt es sowohl als Gemälde in einem Museum als auch als Plakat für Werbungen. Der Titel des Bildes lautet, wie schon erwähnt, „Lust am Schrecken – Ausdruck des Grauens“. Der Künstler ist mir leider nicht bekannt. Ich würde aber sehr gerne dahinter kommen. Das erste Mal, als ich dieses Plakat/Gemälde gesehen habe, war ich sofort begeistert. Es war im Topkino und hing an einer Wand voller Plakate. Der Entstehungstag der Fotografie ist mir leider unbekannt, aber das Bild an sich ist mit Sicherheit ziemlich alt. Das Plakat „Lust am Schrecken“ ist eine Ankündigung für eine Ausstellung eines Museums.

Der Himmel ist auf diesem Bild stark bewölkt und stürmisch. Er wirkt durch die schwarzen Wolken aufbrausend und beängstigend. Im Hintergrund des Bildes ist die Landschaft eher düster. Sie erinnert meiner Meinung nach an ein Schlachtfeld. Durch die Mitte des Bildes fließt ein Fluss, der ist hingegen in Sonnenlicht getunkt. Auf der linken Seite des Flusses ist es ebenfalls eher heller. Ein Merkmal, das einem sofort ins Auge sticht, ist der gewaltige Männerkopf, der in der Mitte des Bildes herausragt. Auf der Schädeldecke des Mannes befinden sich eine Menge Dinge, wie zum Beispiel eine Schriftrolle oder eine Brille. Eine Kleinigkeit, die sich auch noch auf der Schädeldecke befindet, sind zwei wunderschöne Schwäne, die in ihrem Nest 4 Eier ausbrüten. Über den Köpfen der Schwäne wirbeln einige vom Sturm aufgewühlte Blätter umher.  An der Stirn des Mannes klafft eine Öffnung und aus ihr schauen, man glaubt es kaum, viele, kleine Menschen oder Figuren. Das Haar des Mannes fällt buschig herab. Es ist dunkel und zerzaust, als wäre er einige Tage im Wind gestanden. Die Augenbrauen des Mannes sind dramatisch hochgezogen, seine Augen wirken ängstlich. Unter der Nase wuchert ein dunkler Schnauzbart. Der Mund des Mannes ist so wie die Augen weit aufgerissen. Im Mund sind weitere kleine Menschen und helfen ihresgleichen ebenfalls in den Kopf des Mannes zu klettern. Die Figuren, die vor dem gewaltigen Kopf warten, sind sehr merkwürdig. Es sind auch einige Tiere dabei. Aus der düsteren und dunklen Umgebung kommen viele Boote. Ein Detail, das auch noch heraussticht, ist ein gitarrenspielender Mann, der auf einem Fabelwesen sitzt. Auf dem Bild sind dunkle und helle Farben zu sehen, die meisten sind aber schwarz.

Meiner Meinung nach wollen sich die Figuren in dem Menschenkopf vor dem Sturm retten.

 

Lisa Rieder, 2b