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Erstellt am Montag, 15. Dezember 2014 11:27

Die ganze Lateingruppe von Frau Professor Müller-Heikenwälder freute sich diesen Freitag schon auf den Ausflug in den ersten Bezirk, wo wir nach Spuren des einstigen Römerlagers suchen wollten. Wir trafen uns mit einer netten Führerin bei der St. Ruprechtskirche, wo, wie wir gleich anfangs erfuhren, eine Kaserne der römischen Legion stand. Wir bekamen Zettel wie Stadtpläne und Informationen zu der damaligen Lebenslage der Legionäre.

Von der St. Ruprechtskirche gingen wir weiter in die Sterngasse. Dort befanden sich früher das Spital und die Bäder. Unsere Führerin erzählt uns von den Heilmethoden der damaligen Sanitäre: Wenn man Kopfschmerzen hatte, wurde einem der Kopf aufgeschlagen. Dazu gab es auch eine passende Sage zu hören, nämlich die der Athene, wie sie dem gespaltenen Kopf ihres Vaters Zeus entsprang. Weiter gehen wir zum hohen Markt und von dort durch den Graben, der einst ein Arm der Donau war und Grenze des römischen Reiches bildete, zu Tuchlauben. Dort befand sich früher ein Stadttor zu einem der zahlreichen Legionslager.
Anschließend besuchen wir die Ausgrabungen der römischen Mauern im sechsten Bezirk. Damals gab es sogar schon Wasserleitungen, mit denen sie Wasser in Häuser transportieren konnten, das sicherlich sauberer ist als das von heutzutage.

Abschließend gehen wir noch, zur großen Freude aller, Maroni essen. Ich fand den Ausflug sehr interessant und lehrreich und hoffe, dass wir so etwas häufiger machen können.