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Erstellt am Montag, 24. November 2014 10:48

Am Montag, den 17. November 2014, fand an unserer Schule ein Aktionstag zum Thema Müll statt. Ziel war es, die Schüler_innen zum Reflektieren über das persönliche Müllverhalten und über etwaige Müllvermeidungsstrategien anzuregen. Nur einige wenige „Eingeweihte“, wie z.B. die Eco-Kids, wussten über die Aktion Bescheid, um den Überraschungseffekt zu gewährleisten.

Im Vorfeld des „Mülltages“ wurden die Mistkübel aus den Gängen und Klassen entfernt. So fanden die Schüler_innen Klassen ohne Mülleimer vor, als sie am Morgen des 17. Novembers die jeweiligen Räume betraten. Schon in der ersten Stunde wurden sie dazu angehalten, einen Fragebogen zum Thema Müll auszufüllen. Den Abfall, den sie im Laufe des Tages produzierten, mussten die Schüler_innen selbstständig in die Aula bringen und dort getrennt entsorgen. Aber auch die Lehrer_innen waren mit einem Konferenzzimmer ohne Mülleimer konfrontiert, was zu so manchem unnötigen Weg führte, da die Entsorgung des Mülls im Normalfall quasi reflexartig geschieht.

Das Wachsen der Müllmenge wurde in der Aula beobachtet und dokumentiert. Bis 13 Uhr durfte kein Müll in den Klassen herumliegen. Am Ende des Tages wurde der Müll gewogen und fotografiert. Erstaunlicherweise war die Menge des Abfalls, der in der Aula abgeliefert wurde, relativ klein.

Das Abwiegen ergab folgende Zahlen: Papier: 15 kg, Dosen: 0,5 kg, Plastik: 2,2 kg, Bio: 2,3 kg, Restmüll: 3,8 kg.

Nun stellt sich die Frage, ob die SchülerInnen den Mist mit nach Hause genommen, an einem geheimen Ort deponiert oder einfach weniger produziert haben, um nicht in die Aula laufen zu müssen. Stimmen von SchülerInnen aus dem 4. Stock lassen auf Letzteres schließen.

Wie dem auch sei: Die Rückmeldungen zum Aktionstag „Müll“ waren sehr positiv und zumindest mussten alle, sowohl Groß als auch Klein, über ihr Müllverhalten nachdenken.

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